7 Punkte, die eine gute Keynote ausmachen

7 Punkte, die eine gute Keynote ausmachen

Stell dir vor: Du stehst auf einer Bühne und blickst geradewegs in einen abgedunkelten Raum voller Menschen. In den Gesichtern liest du Begeisterung. Die Menschen stehen, applaudieren und jubeln dir zu. Du spürst einen Schwall an positiver Energie, der in deine Richtung kommt. Du hast soeben deine Keynote beendet und hast es geschafft, dein Publikum emotional mitzunehmen. Sie haben sich dir anvertraut und du konntest sie auf eine Reise mitnehmen. Du konntest sie inspirieren und begeistern. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich schön. 

Das ist das Ergebnis einer großartigen Keynote, das sich jeder Redner wünscht. 

In meinem Beitrag zeige ich dir, was die Zutaten für eine brillante Rede sind. 

Eine Keynote, 

  • die motiviert, 
  • die begeistert und
  • die deinem Publikum im Gedächtnis bleibt. 

Vielleicht möchtest du selbst eine gute Keynote halten. Mein 7-Punkte-Leitfaden bringt dich diesem Ziel näher.

1. Wofür brauchst du eine hervorragende Keynote?

Mach dir zuerst einmal Gedanken, welches Ziel du mit einer Keynote verfolgen willst.  

Wenn du deine Keynote auf eine Veranstaltung zuschneidern willst, dann solltest du dir auch bewusst sein, welches Ziel diese Veranstaltung hat. Das Ziel der Veranstaltung muss also im Vorfeld klar definiert sein und feststehen. 

Übersetzt man den Begriff “Keynote” wortwörtlich, bedeutet das nichts anderes als “Grundton”. Hierbei ist der Stimmlaut gemeint, auf den sich ein Chor gemeinsam einstimmt. Eine Keynote stimmt das Publikum somit auf ein Thema ein, was in einem größeren Zusammenhang gesehen werden sollte. Das hört sich sehr strategisch an, macht aber den eigentlichen Sinn einer Keynote aus.

Eine gute Keynote darf, nein soll natürlich auch unterhaltsam sein. Mit einer Keynote wird die zentrale Botschaft einer Veranstaltung auf aufgelockerte Art und Weise dem Publikum vermittelt. Der Vortrag soll Impulse liefern, ein spezielles Thema antriggern oder zu einer kritischen Auseinandersetzung anregen.

Viele Keynotes sind im Durchschnitt nur 20 oder 30 Minuten lang, wobei sie auch bis zu eineinhalb Stunden dauern können. In dieser kurzen Zeit musst du in der Lage sein, das Publikum für dein Thema, für die zentrale Idee zu gewinnen. Du musst alles dafür tun, das Ziel, das Produkt oder die Vision bestmöglich an den Mann, also an das Publikum, zu bringen.

Hier liegt auch die eigentliche Schwierigkeit beim Erstellen einer Keynote. Das Ziel ist schnell erkannt, jedoch bedarf es einiger Erfahrung, dies gekonnt umzusetzen.

2. Kenne dein Publikum

Kenne dein Publikum

Jetzt, wo du das Ziel der Keynote festgelegt hast, kommt ein nicht minder wichtiger Punkt: Du musst dein Publikum kennen.

  • Wie ist das durchschnittliche Alter der Zuschauer?
  • Sind mehr Männer oder Frauen anwesend? 
  • Was macht mein Publikum beruflich und in welchem Positionen?
  • Wie ist das emotionale Involvement mit deinem Thema? 
  • Sind die Teilnehmer mit deinem Thema vertraut oder Einsteiger?
  • Sind die Anwesenden freiwillig hier oder ist das “part of the job”?

Eine gute Keynote ist harmonisch auf das Publikum ausgerichtet. Das benutzte Wording spiegelt die Sprache der Zuhörer wieder.

Je besser du dein Publikum kennst, desto besser kannst du dein Publikum emotional abholen. Das schafft Vertrauen. Vertraut dir das Publikum, ist das schon die halbe Miete auf dem Weg zu einer erfolgreichen Keynote. Vor allem zu wissen, wie dein Publikum zu diesem Thema steht, ist wesentlich. Somit fühlen sich deine Zuseher bei dir verstanden und bestens aufgehoben.

3. Klare Struktur und Dramaturgie sind das A und O einer herausragenden Keynote

Eine gute Rede zeichnet sich durch eine klare Struktur und eine zum Thema passende Dramaturgie aus. Verfolgt meine Keynote einen klaren roten Faden? Gibt es einen nachvollziehbaren Anfang, Mittelteil und Abschluss meiner Rede? Ist meine ganze Keynote dem Hauptziel untergeordnet? Hab ich auch genügend Beispiele bzw. Stories in meinen Unterpunkten?

Ein guter Keynote-Speaker macht an den richtigen Stellen Pausen, variiert Ton und Tempo, sowie die Lautstärke. Ähnlich wie bei einer Erzählung wird auch bei einer exzellenten Keynote ein dramaturgischer Spannungsbogen aufgebaut. Gute Keynote-Speaker fallen nicht vom Himmel, gerade was die Herausforderung angeht, das richtige Tempo zu halten. Hierbei kommt Punkt 6 ins Spiel.

4. Emotionen erzeugen durch Storytelling

Neben einem dramaturgischen Spannungsbogen sollte eine Keynote auch verschiedene Magic Moments enthalten. In anderen Worten: Es darf ruhig emotional werden. Storytelling ist angesagter denn je. Denn mit was kann man das Publikum besser abholen, als wenn der Redner in bildhaften und blumigen Worten ein Thema vermittelt. Die Rede sollte mit Leben befüllt werden, so kann sie eine eigene Dynamik entfalten. Also: Deine Rede lebt von deinen Geschichten.

Das Kreieren emotionaler Momente ist unglaublich wichtig. Durch einen vielleicht auch provokanten Einstieg direkt zu Beginn der Rede wird das Publikum gleich aufgeweckt. Dadurch erzeugst du Interesse und kannst galant ins Hauptthema einsteigen.

Auch der Abschluss der Keynote darf ruhig noch einmal richtig krachen. Durch eine abschließende Anekdote oder markante Frage hinterlässt du einen guten letzten Eindruck. So wird das Publikum zum Nachdenken auch über die Keynote hinaus angeregt. 

Und das ist schließlich Sinn und Zweck einer Keynote: Wenn deine Keynote anschließend noch Gesprächsthema an der Bar ist, dann hast du schon Vieles richtig gemacht.

5. Aktiviere dein Publikum

Ein Publikum, das still und passiv auf seinen Plätzen sitzt, ist nicht nur für den Keynote-Speaker einschläfernd. Es besteht die Gefahr, dass das Ziel und das Thema beim Publikum verfehlt wird. Mit einer guten Rede wird das Publikum aktiviert und herausgefordert.

Aber wie gelingt dir das am besten? Indem du dein Publikum herausforderst und dabei immer wieder auf deine Zuhörer und Zuschauer eingehst. Das Publikum muss sich abgeholt fühlen, denn nur so kann eine Transformation auf allen Ebenen erreicht werden.

Natürlich ist die Aktivierung des Publikums auch entscheidend von deinem eigenen energetischen Zustand abhängig. Du musst selbst in einem absoluten Spitzenzustand sein. Wenn du das Feuer in anderen entfachen willst, musst du zuallererst dafür brennen. Mehr Tipps, wie du deine Bühnenpräsenz steigerst, findest du hier.

6. Übung macht den Meister

Übung macht den Meister

Die perfekte Keynote fällt nicht vom Himmel, der perfekte Keynote-Speaker auch nicht. Erfolgreiche Vortragsredner üben ihre Reden regelmäßig. Sie bereiten den Inhalt und alle erforderlichen Materialien akribisch vor. Oft kommt vorab schon ein Testpublikum in den Genuss der Rede, damit der Vortrag optimal vorbereitet werden kann. Viele Stunden an Arbeit werden investiert, bis die Rede sitzt.

Dabei geht es gar nicht in erster Linie um den Inhalt, sondern um Details wie Dramaturgie, Struktur oder das Einstudieren von Pointen. Auch die richtige Körpersprache ist ein essentieller Bestandteil eines überzeugenden Vortrags. Und da die Nachricht auch ankommen soll, gehört auch das richtige Stimmtraining zur idealen Vorbereitung.

Der Fokus sollte beim Üben immer auf dem Publikum liegen. Ein Testpublikum kann dir hilfreiche Tipps geben, wie du deine Rede sofort verbessern kannst. Gibt es kein Publikum, mit dem du den Vortrag im Vorfeld üben kannst, nimm zu Hause deinen eigenen Vortrag mit einer Videokamera oder mit dem Handy auf. So hast du die Möglichkeit, dir einzelne Sequenzen immer wieder anzusehen und zu optimieren.

7. Flexibilität und Improvisation sind die Pluspunkte einer großartigen Keynote

Last but not least: die Königsdisziplin! Was unterscheidet eine gute von einer herausragenden Keynote? Eine herausragende Keynote zeichnet sich dadurch aus, dass der Redner im Vortrag nicht starr an seiner Rede festklebt, sondern flexibel auf die Geschehnisse im Publikum eingehen kann. Hier können auch gerne direkte Inputs von Zuhörern in den Vortrag eingearbeitet werden. Je mehr sich das Publikum mit der Keynote identifizieren kann, desto wertvoller das Feedback.

Auch eine totale Präsenz mit dem, was zu jeder Zeit im Raum während deiner Keynote passiert, ist Gold wert. Es kann beispielsweise vorkommen, dass die Technik ausfällt und dann ist Improvisation angesagt. Eine oft geübte Keynote  lässt genug Freiraum innerhalb des Inhaltes, um flexibel auf unerwartete Ereignisse zu reagieren. Wenn du ein geübter Redner bist und du die Keynote bereits mehrfach vorgetragen hast, bist du durchaus in der Lage während des Vortrages deine Rede entsprechend abzuändern, ohne dass das Publikum es merkt. Wichtig ist, dass du immer dein Ziel im Auge behältst, denn solange du weißt, wo es hingehen soll, wirst du auch einen Weg finden.

Keynote vom Amateur oder doch lieber vom Profi?

Diese Frage mag ein wenig provokant klingen. Grundsätzlich gilt, ob Amateur oder professioneller Keynote-Speaker: Um eine mitreißende Keynote zu halten benötigt es viel Übung. Denn Keynotes sind nicht nur einfache Vorträge. Sie sind strategisch ausgeklügelte Reden, die Ziele verfolgen. Produkt-Keynotes á la Steve Jobs beispielsweise, waren ausschlaggebend für den Erfolg von Apple. Auch bei Reden von großen Speakern, wie einem Bill Clinton, Tony Robbins oder Arnold Schwarzenegger ist nichts dem Zufall überlassen.

Du brauchst Zeit zum Üben und zum Einstudieren deiner Rede und um dich auf der Bühne wohl zu fühlen. Mögliche Herausforderungen treten dann auf, wenn unvorhergesehene Situationen auftreten. Wenn auf einmal die Technik ausfällt oder ein Störer im Publikum dir ins Wort fällt. Ungeübte werden mit solchen Störfällen schlecht zurecht kommen. Ihnen fehlt es da an Übung und Erfahrung, um flexibel improvisieren zu können.

Mein Tipp: Wenn die Qualität einer Keynote auf deiner Veranstaltung über das Wohlergehen deiner Firma entscheidet, weil ein innovatives Produkt vermarktet werden soll oder gewisse Werte vermittelt werden sollen, mach es wie die Großen. Überlass nichts dem Zufall und arrangiere einen professionellen Keynote-Speaker.

Hast du selbst schon mal eine Keynote gehalten oder erlebt? Was macht die Besonderheit so einer Keynote aus? Schreib mir dazu gerne einen Kommentar!

In fünf Schritten zum idealen Moderator für dein Event

In fünf Schritten zum idealen Moderator für dein Event

Jeder, der schon einmal eine Veranstaltung ausgerichtet hat, weiß, dass es enorm wichtig ist, die richtige Person für die Moderation zu finden. Mit dem Moderator oder der Moderatorin steht und fällt ein Event. Seine oder ihre Aufgabe ist es, stilvoll das Publikum von A nach B zu leiten. 

Vielleicht kennst du es auch oder hast es bereits einmal erlebt: Du gehst mit Vorfreude zu einer Hochzeitsparty, zu der du als Gast eingeladen bist. Der DJ, der durch das Hochzeitsprogramm führt, hat aber leider so gar kein Gefühl für das richtige Timing und die Stimmung der Gäste. Auch die Songs sind nicht auf die Gäste abgestimmt. Zusammengefasst kann man sagen, der DJ hat nicht das richtige Händchen dafür, um aus einer Party einen unvergesslichen Tag zu machen. Das Ergebnis: Die Hochzeitsfeier ist  ein Misserfolg und das Hochzeitspaar ärgert sich, nicht sorgfältig nach der idealen Besetzung gesucht zu haben. Der schönste Tag des Lebens ist ein Reinfall geworden. Solch eine Erfahrung ist vermeidbar und ich zeige dir wie.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du den idealen Moderator oder die ideale Moderatorin für deine Veranstaltung findest. Wir suchen nicht nur den passenden oder richtigen Moderator. Nein wir suchen den perfekten, den idealen Moderator.

 Mit nachfolgenden Überlegungen kommst du zum Ziel:

1. Was will ich mit der Veranstaltung erreichen?

Wir starten mit ein paar grundlegenden Fragen.

  • Was willst du mit deinem Event erreichen? 
  • Was soll dein Publikum tun? 
  • Was ist das grundsätzliche Ziel der geplanten Veranstaltung? 

Mit dieser Frage legen wir die emotionale Grundlage. Denn jedes Event, jedes Seminar, jede Veranstaltung und jede Festivität hat ein Ziel als Basis.

Nehmen wir unsere oben bereits erwähnte Hochzeitsfeier. Das emotionale Ziel ist folgendes: Die eingeladenen Gäste sollen sich wohlfühlen. Die Party soll sowohl bei dem Hochzeitspaar als auch bei den Gästen als rauschendes, einmaliges Fest in Erinnerung bleiben.

Oder nehmen wir eine Verkaufsveranstaltung, wie z. B. die berühmt-berüchtigten Werbeverkaufsveranstaltungen für Rheuma-Matratzen. Hier wird es besonders deutlich. Ist der Moderator nicht exzellent und bestens geschult, kann er die Zuschauer nicht überzeugend mitnehmen. Das Ziel wird verfehlt.  Die Veranstaltung bleibt erfolglos und er wird nur wenige Matratzen verkaufen.

Auch bei Seminaren, die „nur „Wissen vermitteln sollen, ist der ideale Moderator ein wichtiges Werkzeug.  Schafft er oder sie es nicht, die Zuhörerschaft zu fesseln und zu begeistern, bleiben wertvolle Informationen ungehört. Das Ziel „Vermittlung von Wissen“ wird nicht erreicht.

Du erkennst sicherlich, dass es von grundlegender Bedeutung ist, sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, was du überhaupt mit der geplanten Veranstaltung erreichen willst. 

Die nächste Frage, die wir uns stellen werden, ist nicht minder wichtig.

Ronny leber vor großem Publikum

2. Wer ist mein Publikum?

Wenn du ein Event, eine Veranstaltung oder eine Party planst, solltest Du genau wissen, wen der Moderator in seinen Bann ziehen soll. Der Moderator funktioniert wie eine Brücke. Er stellt die Verbindung zwischen dem Publikum und dem eigentlichen Ziel des Events her. DEM Ziel als Veranstalter.

Das bedeutet also, dass die Beantwortung dieser Initialfrage entscheidend dafür ist, welchen Moderator du suchen wirst. Je homogener die breite Masse, desto einfacher ist es, den passenden Moderator zu finden. Je komplizierter und unterschiedlicher das Publikum ist, desto größer ist die Herausforderung bei der Moderatorensuche.

Definiere also dein Publikum. Unterscheide, ob du es eher mit Vorstandsvorsitzenden zu tun haben wirst oder ob es eher ein junges Partypublikum ist. Je genauer du über die demographischen Details informiert bist, desto besser. Überlege auch, warum deine Gäste an der Veranstaltung teilnehmen wollen. Wie ist ihr emotionales Involvement? Wie steht das Publikum generell zu der geplanten Veranstaltung?

Natürlich wirst du diese Frage nicht bis ins Detail beantworten können. Je genauer du allerdings dein Publikum kennst, desto einfacher wird es sein, den passenden Moderator für dein Event zu finden. Der Moderator sollte in der Lage sein die “Sprache” des Publikums zu sprechen – nicht nur sinnbildlich, sondern oft auch tatsächlich, sobald bei einem Event mehr als nur die eigene Muttersprache verlangt wird.

Kommen wir zur dritten Frage.

3. Was soll auf dem Event passieren?

Nach Überlegungen zum Ziel deiner Veranstaltung und wer dein Publikum ist, kommen wir nun zum Inhalt. Bevor du den idealen Moderator findest, musst du dir Gedanken über den Inhalt machen. Das ist so, wie sich jeder Meisterkoch auch überlegt, welche Zutaten in seine Kreation kommen.

 Zu diesen Zutaten bzw. Inhalten können zählen:

  • Podiumsdiskussionen
  • Auftritte einer Band oder eines einzelnen Künstlers
  • kurze Talkrunden
  • Gruppenarbeiten
  • Entertainment
  • Keynotes und/ oder
  • reiner Content in Form eines Frontalvortrags

Natürlich zählt nicht nur der reine Inhalt sondern auch eine Struktur, durch die der ideale Moderator durchführen soll. Du bist der Redakteur deines Events, der richtige Moderator setzt deine Gedanken in die Tat um. Erstelle einen Regieplan. Und keine Sorge, sollte der Plan noch nicht in Stein gemeißelt sein und du dir unsicher sein… Der perfekte Moderator unterstützt dich auch gerne mit seiner Erfahrung in der Planung.

 Nun kommen wir zum alles entscheidenden Punkt.

Der Ideale Moderator vor der Menge

4. Was muss der ideale Moderator mitbringen?

Das Wichtigste überhaupt: Der Moderator oder die Moderatorin muss zu dir und zu deinem Image bzw. deinem Event passen.

In die Überlegungen zum idealen Moderator fließen alle vorangegangenen Überlegungen mit ein. “Zu dir und zu deinem Image passen” bedeutet auch, dass du dir im Klaren darüber werden musst, ob du beispielsweise einen Moderator bevorzugst, der dich und deine Persönlichkeit widerspiegelt. Oder du wählst einen Moderator, der deine Brand polarisierend emotional auflädt.

Mache dir auch Gedanken darüber, ob es sinnvoller ist eher einen Mann zu wählen oder ob zu deinem Publikum und zu deinem Thema besser eine Frau passt. Bei einigen Zielgruppen und Themen spielt es ebenfalls eine Rolle, einen Moderator zu finden, der das richtige Alter hat. Die Frage ist immer: Traue ich diesem Moderator zu, diese Gruppe zu leiten?

Aber das Wichtigste überhaupt ist es, dass der künftige Moderator souverän ist und über die notwendige Autorität verfügt. Ist er dann noch mehrsprachig aufgestellt und bringt bereits Erfahrung mit, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du den passenden Moderator gefunden hast. 

Natürlich werden deine Überlegungen auch durch die Frage des Budgets beeinflusst. Welches Budget steht dir zur Verfügung? Bedenke dabei bitte, dass du mehr Qualität erwarten kannst, wenn du bereit bist, etwas mehr auszugeben. Unbekannte Newcomer sind günstiger als bekannte Fernsehgrößen. Der erfahrene Eventmoderator wird jedoch oft für deine Veranstaltung noch gewinnbringender sein als ein bekanntes TV-Gesicht.

Frage auf jeden Fall die Erfahrung in den verschiedenen Sparten ab. Meine Branchenerfahrung hat mir gezeigt, dass die wenigsten TV-Moderatoren auch gute Eventmoderatoren sind. Warum ist das so? Die Erklärung liegt auf der Hand. Reine TV- Moderatoren haben in der Regel kaum oder sogar gar keine Erfahrung im sensiblen, direkten Umgang mit dem Publikum. Hinzu kommt, dass du bei einem Live-Event nicht einfach etwas herausschneiden oder eine Szene wiederholen kannst. Live ist live!

Eventmoderatoren, die bereits oft live durch Veranstaltungen geführt haben, sind oft deutlich flexibler und in der Lage, auf kleine Herausforderungen und Störungen souverän zu reagieren.

Bei der Frage, was soll denn der ideale Moderator nun mitbringen, spielen folgende Überlegungen ebenfalls eine Rolle:

  • Gibt es neben dem Moderator eine Regie vor Ort? 
  • Habe ich bei einer aufwändigen Moderation eine Assistenz für den Moderator vorgesehen? 
  • Oder ist der Moderator selbst für Regie und Einhaltung seiner Zeit verantwortlich?

Gute Moderatoren sind flexibel und stellen sich auf die Gegebenheiten ein.

Ronny Leber grüßt das Publikum

5. Wo finde ich den passenden Moderator?

Nachdem du alle Punkte abgearbeitet hast, gehen wir gemeinsam der Frage nach, wo du den passenden Moderator findest.

Der naheliegende Weg: frag Google! Auf diese Frage wirst du viele hunderte Antworten von Google und Co finden. Welcher davon ist allerdings der richtige?

Die nächste Möglichkeit besteht darin, sich  an professionelle Moderatoren-Agenturen zu wenden.

Oder du hörst dich einmal bei Freunden, anderen Unternehmern oder Arbeitskollegen um, die bereits Erfahrungen in Bezug auf Moderatoren sammeln durften. Empfehlungen in diesem Bereich sind Gold wert.

Und nicht zu vergessen: In der Regel besitzt ein guter Moderator eine eigene Homepage. Über meine Website kannst du dich beispielsweise genau über meine Leistungen als Moderator informieren, dir die Referenzen und Videos von Moderationen ansehen und gleich mit mir Kontakt aufnehmen.

Was macht für dich einen idealen Moderator aus? Welche Herausforderungen kennst du bei der Suche nach dem richtigen Moderator für dein Event? Schreib mir deine Erfahrung in einem Kommentar.

7 einfache Übungen, die sofort deine Bühnenpräsenz verbessern

7 einfache Übungen, die sofort deine Bühnenpräsenz verbessern

Stellst du dir auch manchmal die Frage, warum manche Konzerte einfach nicht zu toppen sind? Warum Auftritte von Weltstars wie seinerzeit Michael Jackson, Madonna oder auch Beyoncé und Bruno Mars nicht nur einzigartig, sondern fast schon magisch sind? Diese Top Stars ziehen ihre Zuschauer eben nicht nur musikalisch in ihren Bann, sondern arbeiten hart und immerwährend an ihrer Bühnenpräsenz.

Mit einer bis ins Detail durchdachten Performance und einer einzigartigen Bühnenpräsenz hat der Meister von allen – “Jacko” – bei seinen Auftritten zigtausende von Zuschauern begeistert und damit seine Songs ins musikalische Universum katapultiert.

Jetzt könnte man meinen, Bühnenpräsenz hat man oder eben auch nicht. Das sehe ich nicht so. Bühnenpräsenz kannst du durchaus erlernen und trainieren.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du mit einfachen Übungen bei deinem Publikum punkten und deine Bühnenpräsenz verbessern kannst. Die Übungen kannst du entweder ein paar Tage vor dem Auftritt machen, einige von ihnen sind aber auch als Booster direkt davor anwendbar.

Was macht Bühnenpräsenz aus?

Wenn ich von Bühnenpräsenz rede, meine ich nicht das reine physische Erscheinen. Präsenz auf der Bühne hat für mich etwas mit Ausstrahlung zu tun. Ich will bei meinen Zuschauern ein Gefühl der Gegenwärtigkeit erschaffen. Diesen energetischen Zustand erreiche ich, in dem ich meine Gedanken kontrolliere, ganz im Hier und Jetzt anwesend bin. Das Publikum und ich bilden eine Einheit. Wir interagieren miteinander. Ich bin der Dirigent, der das Geschehen lenkt.

Durch immerwährendes Training gelingt es mir, mein Publikum immer wieder aufs Neue in meinen Bann zu ziehen. Gleichzeitig ist dies ein längerer Prozess der Bewusstwerdung. 

Wenn du es schaffst, deine Wirkung auf der Bühne zu verbessern, wirst du erstaunt feststellen, dass dir dies nicht nur auf der Bühne hilfreich sein wird sondern auch deine Alltagskommunikation verbessert.

Für den Start will ich dir sieben kleine Übungen vorstellen, mit denen du sehr schnell mehr Bühnenpräsenz erreichen kannst. 

7 einfache Übungen, die sofort ein Resultat erzielen

1. Markiere dein Revier

Schärfe deine Aufmerksamkeit  und deine Wachsamkeit an jedem Ort, an den du kommst. Gewöhne es dir an, fremde Räume und Orte zu “markieren”. Das verleiht dir ein Gefühl von Sicherheit. Du beherrschst den Raum, nichts kann dich aus der Ruhe bringen, du inhalierst quasi die Atmosphäre des Raumes, der dich umgibt. Diese Übung kannst du immer und überall machen.

Mein Tipp vor einem Auftritt: Mach dich mit der Bühne und mit dem Raum, in dem du auftreten wirst, vertraut. Komme nicht erst fünf Minuten vorher an und hechte auf die Bühne. Begehe den Raum, setz dich ins Publikum. Nimm die Luftzirkulation wahr. Schau, welchen Weg das Licht nimmt. Berühre die Wände, die “deinen” Schaffensraum heute begrenzen. Fühle dich in den Raum und dessen Energie hinein. Wenn du bereits einige Tage vorher regelmäßig deine Performance geprobt hast, erschaffst du ein sog. morphogenetisches Feld. In anderen Worten hast du einen energetischen Fußabdruck hinterlassen, den du dir dann zunutze machen kannst. Am Tag deines Auftritts achte darauf, dass du dich in den gleichen Pfaden bewegst, wie an den Tagen zuvor bei deinen Proben. Du trittst gleichermaßen in das bereits vorhandene Energiefeld. Wenn dir das gelingt, ist der Auftritt nahezu ein Kinderspiel.

Liebe dein Publikum

2. Liebe dein Publikum

Dies ist eine Übung, die ich regelmäßig kurz vor meinen Auftritten mache. Stell dich hinter den Vorhang und fühle die Energie, die das Publikum ausstrahlt. 

  • Ist es freudig aufgeregt? 
  • Ist es gespannt? 
  • Nimmst du eine Nervosität wahr?  

Übe dich immer und immer wieder in der Wahrnehmung der energetischen Felder. Jeder Mensch, jedes Lebewesen, jeder Raum erzeugen energetische Ströme. Sende deinem Publikum bewusst positive Gefühle. Liebe dein Publikum und dein Publikum wird dich lieben.

3. Visualisierung

Die Macht der Gedanken und die eigene Schöpfungskraft werden dir durch Visualisierungsübungen bewusst. Visualisiere regelmäßig im Vorfeld deines Auftritts, wie du am Ende eine “Standing Ovation” von deinem Publikum erhältst. Stell dir vor, wie dein Publikum begeistert deiner Rede lauscht.

Besonders wirkungsvoll sind Visualisierungen, wenn du sie auf einem großen Whiteboard oder einem Din A3-Bogen weißen Papiers festhältst. Du fixierst die Energie auf ein positives Ergebnis.

Bringe dich in den Zustand, in dem du dein Publikum sehen möchtest

4. Bringe dich in den Zustand, in dem du dein Publikum sehen möchtest

Eine kraftvolle Übung für deine Bühnenpräsenz, kurz vor deinem eigentlichen Auftritt. Sei ganz bei dir, bringe dich in den emotionalen Zustand, den du bei deinen Zuschauern erschaffen willst. Brenne für deinen Auftritt. Mobilisiere all deine Kräfte, all deine positiven Gedanken für deine Performance. Schließe deine Augen und lege deine Hände auf dein Herz und spüre deine eigene Lebensenergie. Denke daran: Wenn du in Anderen ein Feuer entfachen willst, muss dieses Feuer zuerst in dir brennen!

5. Komme an

Die erste Wahrnehmung des Publikums von dir ist ein entscheidender Moment, der über Top oder Flop deines Auftritts entscheidet. Baue eine Dramaturgie des “Erscheinens” auf.

Sei ganz du selbst und gib dem Publikum Zeit, dich bewusst wahrzunehmen. 

Komme nicht rein, zappel rum und überfalle das Publikum mit einem Wortschwall.

Manche Entertainer und Komiker haben sich das angewöhnt: reinkommen und sofort wird ein Wort-Bombardement auf das Publikum geschossen. Das mag in dieser Sparte erfolgreich und auch bewusst gewählt sein. Redner zeigen mehr Präsenz, wenn sie Ruhe ausstrahlen und erst einmal… ankommen. In meinem Blogbeitrag über nonverbale Kommunikation findest du hierzu weitere hilfreiche Tipps.

6. Aufs Timing kommt es an

Nicht nur im Leben ist das richtige Timing entscheidend, auch auf der Bühne ist ein perfektes Timing sehr wertvoll. Wenn du auf der Bühne stehst, ist das perfekte Timing wie ein gut einstudierte Choreographie. Du machst Pausen, baust Dynamik auf, nimmst Geschwindigkeit raus, näherst dich dem verbalen Höhepunkt und nimmst dein Publikum mit.

Als Übung empfehle ich dir hier, das perfekte Timing mehrmals “trocken” zu proben. Lass dich von einem Freund dabei filmen, studiere das Video und probiere mehrere Varianten aus. Du kannst dabei auch durchaus eine Person deines Vertrauens für Feedback hinzuziehen. Wenn du das Gefühl hast, dein anfänglicher Ententanz ist jetzt ein königlicher Walzer, hast du dein Ziel erreicht.

Beziehe dein Publikum mit ein

7. Beziehe dein Publikum mit ein

Dein Publikum ist Teil deiner Bühnenpräsenz. Wenn du es nicht schaffst, dein Publikum da abzuholen, wo es steht, kann deine ganze Performance, deine Visualisierungen und dein Timing noch so gut sein. Was übrig bleibt ist eine klassische Themenverfehlung.

Das kannst du wunderbar vor einem Spiegel üben, in dem du mit einem imaginären Publikum Blickkontakt herstellst. Stelle dir dabei vor, wer dein Publikum ist: Was sind die Bedürfnisse und Erwartungen der Menschen, die dir zuhören?

Bühnenpräsenz ist nicht nur für die Bühne wichtig

Wie du gelesen hast, geht es bei Bühnenpräsenz mehr als nur um das körperliche Anwesendsein auf einer Bühne. Übe dich in deiner Wirkung auf deine Zuschauer und deine Zuhörer. Denn jeder, der dir in deinem Alltag begegnet, ist ja irgendwie dein Publikum, das du begeistern möchtest. Kannst du auf einer Bühne brillieren? Kannst du im Alltag – bei Familie, Freunden oder bei Geschäftspartnern – deine volle Wirkung entfalten?

Was macht für dich einen großartigen Bühnenperformer aus? Was muss diese Person tun, um dich in den Bann zu ziehen und zu begeistern? Lass es mich in einem Kommentar wissen und wenn du mit mir an deiner Bühnenpräsenz arbeiten möchtest, schreibe mir gerne eine Nachricht.

Nonverbale Kommunikation: 3 Tipps eines dreifachen Tanz-Weltmeisters

Nonverbale Kommunikation: 3 Tipps eines dreifachen Tanz-Weltmeisters

Heute möchte ich eine andere Art der zwischenmenschlichen Kommunikation thematisieren, die zumindestens genauso, wenn nicht sogar noch wichtiger ist als der Einsatz deiner Stimme. Ich meine damit die sogenannte nonverbale Kommunikation. Unter diesem Begriff versteht man im Allgemeinen eine Verständigung ohne Worte, nur durch die Sprache deines Körpers.

Wann beginnt nonverbale Kommunikation?

Grundsätzlich startet Kommunikation natürlich schon mit der Vorbereitung des betreffenden Themas. Du wirst dich vorbereiten. Deine Rede, wenn du ein Speaker bist, wird angekündigt und deine Zuschauer können sich, genauso wie du, schon vorab auf das Thema einlassen.

Die sichtbare nonverbale Kommunikation, um die es in diesem Beitrag geht, beginnt in dem Moment, in dem du für dein Publikum wahrnehmbar bist: mit dem ersten Eindruck. Dieser erste Eindruck entsteht in atemberaubender Geschwindigkeit. Während alte Studien besagten, dass wir gut sieben Sekunden brauchen, bis wir uns einen ersten Eindruck über eine Person machen, kommen neue Studien auf noch unglaublichere Ergebnisse: Nach noch nicht einmal einer Sekunde hat sich der erste Eindruck gebildet und dein Unterbewusstsein hat die Kontrolle übernommen, ob dir eine Person sympathisch ist oder eben auch nicht. Dabei passiert im Unterbewusstsein ganz viel. Der erste Eindruck ist ein Zusammenspiel aus der tatsächlichen aktuellen Wahrnehmung und Erfahrungen, die du mit ähnlichen Personen in der Vergangenheit gemacht hast.

Jeder Mensch ist darauf konditioniert, dass er in diesem kurzen Moment entscheiden kann, ob von einem Gegenüber Gefahr ausgeht oder nicht. Das stammt noch aus Urzeiten als der Mensch als Jäger und Sammler unterwegs war.

Denke also immer daran :

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Dazu punktet auch noch der sogenannte Halo-Effekt. Das Wort “Halo” kommt aus dem Englischen und bedeutet Heiligenschein. Bei der ersten Wahrnehmung deines Gegenübers zieht dein Gehirn allein aufgrund einer positiven äußeren Wahrnehmung Rückschlüsse auf die Eigenschaften der jeweiligen Person. Im Klartext: Bei jemandem, der dir äußerlich positiv erscheint, gaukelt dir das Gehirn vor, dass derjenige auch ein guter Mensch sein muss.

Besonders stark wirkt dieser Halo-Effekt bei allgemein als attraktiv geltenden Menschen. Das Merkmal “Attraktivität” kann dann alle anderen Stärken, aber auch Schwächen überstrahlen. Was kannst du aber tun, um auf der Bühne des Lebens nicht nur präsent zu sein, sondern auch positiv wahrgenommen zu werden?

Professor Albert Mehrabian von der University of California in Los Angeles, UCLA, hat eine Studie veröffentlicht, nach der die Wahrnehmung einer Persönlichkeit beim ersten Eindruck prozentual folgendermaßen aufgeteilt wird:

  • 55% der Menschen nehmen dich primär über deine Körpersprache wahr, also über die nonverbale Kommunikation
  • 38% über deine Stimme, also mittels verbaler Kommunikation
  • und nur 7 % nennen den Inhalt deiner Worte als Hauptfokus beim ersten Eindruck.

Das bedeutet natürlich nicht, das Stimme und Inhalt unwichtig sind, hebt aber umso mehr die Wichtigkeit nonverbaler Kommunikation hervor. Nachfolgend möchte ich dir dazu drei ultimative Tipps aufzeigen, die ich selber von einem 3-fachen Tanzweltmeister während meiner aktiven Turnier-Tanzzeit erfahren habe.

Ich habe über sechs Jahre aktiv am Wettkampfgeschehen im lateinamerikanischen Turniertanz teilgenommen. Einer meiner Trainer war Franco Formica, einer der besten Latein-Tänzer und dreifacher Weltmeister in den lateinamerikanischen Tänzen. Für mich ist Tanzen eine der besten Übungen, um die eigene Bühnenpräsenz zu stärken.

In diesem Beitrag habe ich dir drei besondere Tipps von Franco Formica mitgebracht, damit du auch durch nonverbale Kommunikation dein Publikum begeistern kannst. Diese Grundlagen gelten natürlich auch für Redner und Rednerinnen sowie Moderatoren und Moderatorinnen.

Nonverbale Kommunikation: 3 Schlüssel dein Publikum in den Bann zu ziehen

1. Bühnenpräsenz verschafft Aufmerksamkeit

Sein Publikum von Anfang an in den Bann zu ziehen, ist die Wunschvorstellung jeder Person, die auf einer Bühne steht. Der beste Entertainer, der jemals auf einer Bühne stand, ist für mich Michael Jackson. Er war nicht nur der King of Pop, sondern auch der Kaiser der Bühnenpräsenz. Bei Live-Auftritten sind oft die ersten Minuten entscheidend, um das Vertrauen eines Publikums zu gewinnen. Michael Jackson war ein Meister darin. Er kam nicht auf die Bühne, er erschien. Jacko war berühmt dafür, erst einmal minutenlang wie eine Statue nur dazustehen: regungslos, aber voller Präsenz und Ausstrahlung. Er nahm sein Publikum wahr. Er sog die Energie auf und spiegelte sie zu seinen Fans zurück. Diese Stärke ist für den Zuseher wahrnehmbar.

Es ist egal, ob du vor einem großen Publikum auftrittst oder nur vor einer kleinen Belegschaft oder ob dir auch nur eine einzelne Person gegenübersteht. Gib den Menschen erst einmal genug Zeit, dich wahrzunehmen. Ich persönlich empfinde es als unangenehm, auf eine Person zu treffen, die sofort, ohne mir die Zeit des Ankommens zu geben, auf mich verbal einprasselt. Und so geht es auch jedem Einzelnen im Publikum, wenn der Bühnendarsteller oder der Redner, sofort in die Vollen geht und sofort überzeugen will. Das kann sehr leicht überrumpelnd wirken.

Wenn du vor einem Publikum sprechen möchtest, komme erst einmal an. Bleib auf der Bühne ruhig stehen. Fange nicht sofort an, hektisch deine Rede runterzuspulen. Stell dich in deiner vollen Präsenz hin und nehme das Publikum und die ausgesendete Energie wahr. Ich empfehle dir hier nicht, minutenlang vorne zu stehen, bevor du deinen ersten “Move” machst, wie seinerzeit Michael Jackson, aber durchaus den Moment abzuwarten, bis eine gewisse Spannung spürbar ist. Dann kannst du loslegen.

2. Trage das Publikum mit deiner Energie

Man muss nicht spirituell sein, um die Energie spüren zu können, die zwischen dem Redner und dem Publikum entsteht. Vielleicht bist du schon einmal auf einem Event oder einem Workshop gewesen. Gute Redner schaffen es, ihr Publikum in ihren Bann zu ziehen. Sie haben Charisma und eine “Aura”, die ihre Zuschauer einfängt. 

Wo kreiert aber der Speaker seine Energie? Die eigene persönliche Energie entsteht im Bereich des Brustbeins, also im Zentrum des Körpers.

Wenn du nun vorne auf der Bühne stehst, stell dir einmal vor, dass im 90 Grad-Winkel vor deiner Brust ein Scheinwerfer installiert ist.

Wenn du aufrecht stehst, öffnet sich dein Zentrum nach vorne und deine Zuschauer werden von deiner ausstrahlenden Energie berührt und in deinen Bann gezogen.

Anders sieht es aus, wenn du wie ein Schluck Wasser in der Kurve auf der Bühne stehst, mit hängenden Schultern, den Blick Richtung Boden gerichtet.

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Deine Wirkung auf dein Publikum verpufft. Du wirkst unsicher und kraftlos und deine Energie erreicht maximal noch die ersten beiden Reihen. Leider sind für Viele von uns, durch die tägliche Arbeit am Computer und durch falsche Haltung, hängende Schultern Teil des täglichen Lebens geworden. Wenn du auf der Bühne glänzen willst, dann musst du an deiner Körperhaltung bzw. -struktur arbeiten.

Mein Tipp an dich: Arbeite an deiner Körperhaltung, übe vor dem Spiegel. Fokussiere dich darauf, gerade zu stehen, einen offenen freien Blick ins Publikum zu haben. Arbeite an deiner Körperspannung, das kann dir mit ein wenig Training gelingen. Salopp fällt mir der Spruch ein, den fast jeder einmal von seinen Eltern gehört hat: Bauch rein, Brust raus. 

3. Schaffe für dein Publikum einen Rahmen

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Umrahme bildlich gesprochen dein Publikum. Lass deine innere Energie von deinem Zentrum über deine Schultern, Ellenbogen und Hände bis über deine Fingerspitzen hinausgehen und umarme bzw. umrahme deine Zuschauer. Stell dir dabei vor, dass aus deinen Fingern unsichtbare Fäden nach außen gehen, die die Verbindung zu deinem Publikum darstellen. Achte dabei, wie im vorherigen Beispiel auch, auf deine Körperspannung. Du hast im wahrsten Sinne des Wortes “deine Körperspannung in der Hand”. 

Ein kleiner Tipp noch: Deine Ellenbogen sollten niemals hinter deine Schulter-Linie gehen.

Dort bricht die Energie und du kannst sie nicht mehr an dein Publikum abgeben.

Wenn dich die Weltmeister-Tipps zur nonverbalen Kommunikation inspirieren, schreib mir doch in einem Kommentar oder sende mir eine Nachricht und wir können gerne an deiner weltmeisterlichen Körpersprache gemeinsam arbeiten.

Was gehört für dich zu einer fantastischen Bühnenpräsenz? Wer fällt dir ein, wenn du an den perfekten ersten Eindruck denkst? Schreib mir gerne mehr dazu in einem Kommentar!

Erfolgreich netzwerken — der Turbo Booster für dein Business

Erfolgreich netzwerken — der Turbo Booster für dein Business

In diesem Blogbeitrag schreibe ich darüber, wie du erfolgreich netzwerken kannst, um dir ein gewinnbringendes und nachhaltiges Business-Netzwerk als Unternehmer aufzubauen.

Viele meiner Bekannten fühlen sich beim Gedanken an Networking unwohl. Für sie geht das mit einem gefühlten Muss einher. Sie stehen dann unentspannt auf manchmal mehr, manchmal weniger coolen Veranstaltungen rum, die wichtig für sie sein könnten und versuchen, fast schon verzweifelt, Smalltalk zu halten. Man hat eher den Eindruck, dass gerade die nächste Wurzelbehandlung beim Zahnarzt ansteht oder sie beim Finanzamt ihre jährliche Steuererklärung abgeben müssen.

Heute möchte ich dir zeigen,

  • wie einfach es sein kann.
  • wie viel Spaß richtiges networken macht.
  • was der Begriff “Schmäh führen” mit erfolgreich netzwerken zu tun hat.
  • wie du deine “Dream 100” dafür nutzen kannst.
  • und was du auf jeden Fall vermeiden solltest.

Ist erfolgreich Netzwerken ein Must-do?

Wie schon beschrieben, habe viele Menschen einen seltsamen Bezug zum Networking. Sie assoziieren mit dem Begriff “netzwerken”, dass sie sich selber “verkaufen” oder gar “anbiedern” müssen. Frag dich einmal: Was verbindest du mit Networking?
Gehen wir der Frage einmal nach, warum du überhaupt erfolgreich netzwerken solltest.

Stell dir einmal Folgendes vor: Du planst eine anspruchsvolle Bergtour. Bevor du losgehst hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst deinen Weg alleine gehen und dabei Gefahr laufen, in so manche Stolperfalle zu geraten. Oder aber du gehst deinen Weg mit Freunden, die diesen Weg schon kennen und dir dabei nützliche Tipps geben können. So in etwa kannst du dir zielgerichtetes netzwerken vorstellen. Im Team geht Vieles leichter.

Mit Freunden, also einem unterstützenden Netzwerk, ist der Weg zu deinem Erfolg einfacher. Du erhältst emotionale Unterstützung und kannst gleichzeitig auf erlebte und gelebte Erfahrung zurückgreifen. Ein gutes Netzwerk ist eben auch ein gigantischer Wissenspool mit realen Erfahrungen und praktischem Wissen.

Mit einem gut strukturierten Netz aus Gleichgesinnten beschleunigt sich dein Weg zu deinem Ziel um ein Vielfaches. Ziele, die noch in weiter Zukunft zu liegen scheinen, rücken deutlich näher. Ein Netzwerk ist in vielerlei Hinsicht ein Multiplikator, der leider viel zu oft unterschätzt wird. Das ist ja den Meisten sowieso klar… Die Frage ist aber oft: Wie komme ich denn zu so tollen Leuten? Und Spaß machen soll es bitte auch noch!

Erfolgreich Netzwerken_Kollegen Arbeiten Zusammen

Starte deinen Netzwerkaufbau jetzt!

Eines gleich vorweg: erfolgreich netzwerken ist immer eine Mensch-zu-Mensch-Kommunikation. Egal, wer dein Gegenüber ist, innen drinnen sind wir ja alles Menschen. Beginne immer die Kommunikation auf der menschlichen Ebene. Keiner wird gerne nur auf seine Position oder seinen Beruf reduziert.

Versuche herauszufinden, was du für den Anderen tun kannst, was er braucht. Erfolgreiche Geschäftsabschlüsse gehen immer über den Weg der Emotionen. Wir lieben es, mit Menschen Zeit zu verbringen, die wir mögen. Das ist im privaten Bereich genauso wie im geschäftlichen.

Wenn du keinen Draht zu deinem Gegenüber hast, dann lass es! Manchmal passt es einfach nicht. Du musst nicht mit Jedem können. Ärger dich nicht und suche dir Menschen, die zu dir passen. Das ist oft für beide Seiten am Besten. Sei dir deines eigenen Wertes bewusst und steh dazu.

5 Möglichkeiten zum erfolgreichen Netzwerken

Angelehnt an einen ganz spannenden Artikel dazu, wie du dir ein tolles Netzwerk aufbaust, habe ich hier meine Version davon zusammengetragen:

  1. Sichere dir ein VIP-Ticket für ein tolles Event!

    Hört sich einfach an und das ist es auch. Aber mit einem überraschenden Effekt. Es gibt keinen schnelleren Zugang zu einflussreichen Menschen als über ein VIP-Ticket. Informiere dich, welche Veranstaltungen für deine Branche besonders spannend sind und organisiere dir ein VIP-Ticket. Und schon umgibst du dich mit den erfolgreichen Menschen deiner Branche. Ein First-Class-Ticket ist ein Investment, aber lässt dich in einem anderen Licht erscheinen. Dein zukünftiges Netzwerk geht davon aus, dass du bereits erfolgreich bist, denn schließlich hast du ja eine Menge für den elitären Zugang bezahlt. Glaub mir, ein VIP-Ticket eröffnet dir den Zutritt zu Räumen, wo die echten Geschäfte beim Smalltalk auf einem Bierdeckel gemacht werden.

  2. Werde Gastgeber deines eigenen Events

    Such dir eine gute Location und investiere Zeit und Engagement. Bringe erfolgreiche Menschen zusammen. Sie lieben solche Situationen und werden danach dich dafür lieben. Solche “Masterminds” können sogar sehr lukrativ sein, wenn man es richtig angeht.

  3. Unterstütze erfolgreiche Menschen mit deiner Expertise

    Für erfolgreiche Menschen ist Zeit Geld. Was sie nicht selber können, delegieren sie an Andere. Versuche dort anzuknüpfen und stelle dein Wissen zur Verfügung. So entstehen wertvolle Verbindungen, dein eigener Experten-Status wird gestärkt und du erhältst zudem Referenzen, die dich weiter nach vorne bringen.

  4. Arbeite auf Veranstaltungen, Seminaren und Kongressen als Volunteer

    Durch die Arbeit als Volunteer entstehen für dich unzählige Möglichkeiten, bei Branchenevents in die Wahrnehmung erfolgreicher Menschen zu kommen. Auch ich habe im Laufe meiner Karriere schon auf unzähligen Events freiwillig gearbeitet und habe es bis dato nie bereut. Im Regelfall habe ich immer ein Mehrfaches zurückbekommen. Im Leben ist es immer ein Geben und Nehmen.

  5. Werde selber Teil eines Events

    Spreche zu deinem Thema auf einer Veranstaltung als Keynote Speaker. Natürlich solltest du dafür bereits ein Experte auf deinem Gebiet sein. Du wirst erstaunt feststellen, dass nach dem ersten Vortrag schnell der nächste Auftritt folgen kann. In dem du dich auf einer Bühne präsentierst, erhöht dein Auftritt automatisch deine wahrgenommene Autorität. Das kann ein wahrer Netzwerk-Booster sein.

Baue dein Netzwerk strategisch auf. Die Veranstaltungen sollten einen Bezug zu deiner Expertise haben. Die richtige Planung ist das A und O. Erstell dir einen Medienkalender für das gesamte Jahr. Prüfe, welche Events, Seminare oder Veranstaltungen die für dich wichtigen Themen beinhalten. Schau in die Gästeliste. Sei wählerisch. Denke immer daran, auch dein Gegenüber bewertet dich anhand deines Netzwerkes.

Arbeite an deinen “Dream 100”

Was sind die “Dream 100”? Die Dream 100 gehen auf den amerikanischen Top-Salesman Chet Holmes zurück, der damit die 100 wichtigsten potentiellen Kontakte für dein Unternehmen beschreibt. Das können Kunden, Stakeholder, Influencer und vieles mehr sein: einfach Menschen, die dich und dein Unternehmen auf irgendeine Art und Weise voranbringen können. Hier gilt oft: Weniger ist mehr. Wenn du nach neuen Möglichkeiten suchst und dich bzw. dein Unternehmen vermarktest, dann halte dich an deine eigenen Dream 100 und versuche, diese ins Boot zu holen. Hier geht ein gezielter Fokus über das Gießkannenprinzip!

Überlege dir ganz genau, wie du diesen Menschen einen Mehrwert bringen kannst und arbeite ständig an der Beziehung zu ihnen. Das wird dir auf Dauer mit Abstand den größten Erfolg bringen. Es geht immer darum mit Disziplin an deinen Dream 100 zu arbeiten. Hier erfährst du mehr darüber, wie du deine Disziplin meisterst.

Die Kunst des Smalltalks

Für mich ist Smalltalk nichts anderes als “Schmäh führen”. Anders gesagt: Sei locker und am besten du selbst! Vermeide bitte politische Themen, damit kannst du dich auf gefährliches Eis begeben. Was immer passt: Rede über das, was gerade auf dem Event passiert oder frag einfach den Anderen, was sie oder ihn heute hergeführt hat.

Mein wichtigster Tipp: Höre zu und stelle interessiert Fragen. Erfolgreiche Menschen reden gerne und freuen sich über Zuhörer, die wahres Interesse an ihnen zeigen. Sie haben aber auch ein ungemeines Gespür dafür, wenn sich Menschen nur in ihrem Schatten sonnen wollen.

Veranstaltungen sind zumeist nicht der Ort, wo tiefgreifende Gespräche geführt werden. Verabrede dich zu einem Mittagessen, einem sogenannten Follow Up.
Schmäh führen kannst du üben. Nutze jede Gelegenheit, um mit deinen Mitmenschen Smalltalk zu halten. Du wirst sehen: Mit der Zeit wird dir das richtig Spaß machen.

Ich liebe erfolgreich netzwerken

Für mich ist das Netzwerken in Fleisch und Blut übergegangen. Ich mache es eigentlich ständig und mittlerweile auch fast automatisch, weil es für mich nichts anderes ist, als zu kommunizieren. Gemeinsam geht es zumeist leichter! Wenn du am Anfang bist, solltest du nicht vollkommen ziellos starten, sondern dir einen Plan machen. Starte da, wo du dich wohl fühlst, egal ob bei persönlichen oder virtuellen Begegnungen. Oft entstehen auch aus einem Online-Networking vielversprechende Beziehungen in der realen Welt. So funktioniert ja schließlich auch Online-Dating.

Starte JETZT und HIER: Verknüpfe dich gerne mit mir und meinem persönlichen Netzwerk auf LinkedIn, Instagram, Youtube und Facebook.

Wie stehst du zum Netzwerken? Machst du das gerne oder stellt es dir dabei die Nackenhaare auf? Schreib mir in den Kommentar dein eindrucksvollstes Netzwerk-Erlebnis.

Stimmtraining: 5 Dinge, die deine Stimme sofort verbessern

Stimmtraining: 5 Dinge, die deine Stimme sofort verbessern

Als professioneller Keynote-Speaker und Moderator ist meine Stimme natürlich mein Potenzial und auch Kapital. Ich habe in der Vergangenheit große Events mit zehntausenden Zuschauern und Zuhörern moderiert. Mein Stimme muss jederzeit einsatzbereit sein. Regelmäßiges Stimmtraining gehört daher für mich zu meinem normalen Alltag.

Meine erste mir in Erinnerung gebliebene Wahrnehmung zu meiner Stimme hatte ich bereits in der Grundschule. Wir sollten etwas mit einem Walkman aufnehmen und dann vor der Klasse abspielen. Mein erster Gedanke: “Hilfe, das bin doch nicht ich. Wer hat da auf meine Kassette gesprochen?” Durch die Wahrnehmung mit dem inneren Ohr hörte sich meine Stimme vollkommen anders an, als ich sie mir vorgestellt hatte.

2009 begann ich dann zu moderieren und investierte viel Zeit und natürlich auch Geld in eine professionelle Sprachausbildung. Ich habe jeden Tag geübt, weit über 70 Einzelstunden genommen und an einer Vielzahl an Workshops teilgenommen. Meine gesamte Ausbildung dauerte fast 13 Monate. Und mein Stimmtraining dauert bis heute an.

Stimmtraining kann auch das Alltagsleben erleichtern

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Stimmtraining nicht nur im Job hilfreich sein kann, sondern auch vorteilhaft für deinen Alltag ist.

Eine geübte Stimme, die kräftig und angenehm ist, mit gleichzeitig klarer Aussprache öffnet Türen im privaten Bereich wie auch im Business. Menschen, die über eine kräftige Stimme verfügen, werden als selbstbewusste und starke Persönlichkeiten wahrgenommen.

Die Stimme sollte nicht nur auf ein reines Kommunikationsmittel reduziert werden, sie ist viel mehr. Sie transportiert nicht nur den Inhalt einer Rede sondern vermittelt auch Emotionen und zeigt, ob das Gesagte auch tatsächlich deckungsgleich zu unseren Meinungen ist. Die Stimme ist somit ein wichtiger Indikator während einer Diskussion oder einer Rede.

Jeder hat eine individuelle Sprechlage

Wir alle besitzen eine ganz natürliche Tonlage beim Sprechen. Da fühlen wir uns wohl und können ohne Anstrengungen sprechen. Diese Tonlage wird als Indifferenzlage bezeichnet. Durch Stress, Angst und andere Emotionen wird die natürliche Indifferenzlage beeinflusst. Infolgedessen hört sich deine Stimme bei Angst verzerrt an. In extremen Ausnahmesituationen kann die Stimme sogar ganz wegbleiben.

Daneben gibt es noch den sogenannten psychorespiratorischen Effekt, der durch ein Stimmtraining entscheidend beeinflusst werden kann. Dieser Effekt ist dafür verantwortlich, ob der Besitzer der Stimme sympathisch erscheint oder eher nicht.

  • Ein nasal sprechender Mensch wird oft als arrogant eingestuft.
  • Redner mit einer sehr scharfen Stimme werden oft als aggressiv wahrgenommen.
  • Bei einer stockenden Stimme vermutet der Zuhörer oft eine Unwahrheit in den Aussagen.
  • Eine übertriebene Sprechweise wird ebenfalls mit Unglaubwürdigkeit in Verbindung gebracht.

Mit einem gezielten Stimmtraining kannst du auf leichte Art deine natürliche Tonlage finden und verstärken.

Wie findest du die richtige Sprechlage?

Jeder Mensch hat eine individuelle Sprechlage, in der er sich wohlfühlt. Wirst du nervöser oder hektischer, sprichst du automatisch ein paar Töne höher als gewöhnt.

Hier verrate ich dir nun einen Trick, wie du deine “Wohlfühl-Sprechlage” herausfindest:

  • Denk einmal an dein absolutes Lieblingsgericht und sage dabei ein “mmmmhh”. 

Diese Tonlage ist deine natürliche Sprechlage. Beim natürlichen Sprechen variiert deine Stimme bis zu einer Quinte (das sind 5 Tonstufen) und kommt immer wieder auf deine natürliche Sprechlage zurück.

  • eine kleine Übung, wenn du mit deiner Stimme aus dem Gleichgewicht geraten bist:

Sage auf dem Höhepunkt der Diskussion, wenn du drohst in höhere Stimmlagen zu driften “mmmhhh, ich verstehe”. So kannst du ganz elegant in deine natürliche Tonlage zurückgleiten und signalisierst nebenbei: Ich bin souverän, ruhig und gelassen und lasse mich nicht provozieren.

Welche Stimm-Elemente kannst du mit einem Stimmtraining beeinflussen?

kind am mikrofon beim stimmtraining

Die Stimme ist ein faszinierendes Instrument. Obwohl wir Stimmbänder besitzen, ist die Stimme kein Saiten- sondern ein Blasinstrument. Deine ideale Stimme findest du durch eine Kombination aus den verschiedensten Elementen wie Tonhöhe, Sprachmelodie, Sprachrhythmus, Sprechgeschwindigkeit und Lautstärke.

1. Tonhöhe

Die Tonhöhe bestimmt, wie viele Töne deine Stimme im Repertoire hat. Das reicht von einer Oktave, also zwölf Halbtöne, bei einer untrainierten Stimme bis hin zu drei Oktaven bei einer ausgebildeten Stimme. Interessanterweise scheuen sich jedoch viele Menschen davor, ihr Potential auszuschöpfen und bewegen sich beim Sprechen innerhalb von drei bis fünf Halbtönen. Das war’s dann auch schon. Da wundert es dann auch nicht, dass die Rede oder Präsentation für den Zuhörer schnell etwas monoton oder gar einschläfernd wird.

Trau dich hier ruhig einmal etwas mehr mit deinen Tonhöhen zu spielen. Wichtig ist hierbei, dass das nicht willkürlich passiert. Wenn du ein Wort in einem Satz hervorheben möchtest, so wie du bei einem Buch wichtige Dinge unterstreichst, dann kannst du ruhig mit der Stimme gezielt nach oben oder unten gehen. Auch besonders emotionale Momente kannst du durch deine Tonhöhe wunderbar hervorheben.

2. Sprachmelodie

Unsere Stimme folgt immer einer Melodie. Diese Sprachmelodie hat drei mögliche Verläufe:

  • Die Stiegen hinauf: Wenn also die Stimme nach oben geht.
  • Die Stiegen hinunter: Hier geht deine Stimme nach unten.
  • Geradeaus: Wir bleiben in etwa auf einer Tonhöhe.

Uns wird oft beigebracht, dass bei einer Frage die Stimme am Ende des Satzes nach oben geht und bei einem Punkt gehen wir nach unten. Nichts könnte unnatürlicher sein! Wenn du bei jedem Satzende mit deiner Stimme nach unten gehst klingt das so, als ob bei deinem Auto der Motor ständig abstirbt. Du kommst nicht vom Fleck. Es wird nicht nur anstrengend für deinen Zuhörer, sondern klingt auch so, als ob ein Volksschulkind ein Weihnachtsgedicht aufsagt: “Von draußen vom Walde komm’ ich her. Ich muss euch sagen es weihnachtet sehr.”

Was Viele nicht wissen: Ein Absatz bedeutet ein Gedanke! Wenn du normal mit deinen Freunden redest, würdest du nie auf die Idee kommen, nach jedem Satz mit der Stimme nach unten zu gehen, sondern immer erst nach deinem Gedanken. Halte es auch so, wenn du vor Menschen redest. Du kannst innerhalb eines Absatzes gerne mit deiner Sprachmelodie spielen und dadurch einzelne Wörter hervorheben oder akzentuieren. Gehe dabei aber erst am Ende des Absatzes mit deiner Stimme ganz nach unten. 

3. Sprechgeschwindigkeit 

Kennst du das auch? Bei Diskussionen gibt es immer den Diskussionsteilnehmer, der mit einer unglaublichen Ruhe spricht und so die Oberhand gewinnt. Circa 120 Wörter pro Minute werden als moderate Sprechgeschwindigkeit angesehen.

Man hat inzwischen auch herausgefunden dass visuelle Menschen eher schneller reden, kinästhetische müssen ihre Worte “spüren” und reden daher meist deutlich langsamer. Auditive Personen finden ihr Tempo meist im mittleren Bereich.

Noch viel wichtiger als die eigentliche Geschwindigkeit, mit der du zu deinen Zuhörer sprichst, ist der Rhythmus. Immer in derselben monotonen Geschwindigkeit wirkt schnell langweilig. Variation heißt das Zauberwort, mit der du dein Publikum begeisterst, aber wie?

Passe deine Geschwindigkeit an den emotionaler Zustand an, den du vermitteln willst: Bist du traurig oder gelangweilt, sprichst du eher in einem niedrigen Tempo. Wut und Aufregung aber auch Freude und Euphorie lassen dein Tempo ansteigen.

4. Tonalität

Die Tonalität besagt, wie du deine Stimme einsetzt und welche Wirkung du damit erzielst. Hast du eine volle Stimme oder krächzt du regelmäßig vor allem gegen Ende des Satzes? Dies wird in erster Linie durch den Einsatz deiner Atmung beeinflusst und durch die Luft, die dir beim Reden zur Verfügung steht.

Wenn deine Atmung immer im Brustkorb stecken bleibt und nicht den ganzen Resonanzkörper des Bauches nützen kann, kannst du nicht erwarten, dass deine Stimme voll klingt. Wenn dir am Ende des Satzes regelmäßig die Luft ausgeht, wirst du um ein Krächzen kaum herum kommen. Stell dir vor, dass dein Bauch wie ein Blasebalg funktioniert und während dem Reden kleiner wird und sich sobald du atmest wieder füllt. Das wird deiner Stimme mehr Volumen, Fülle und eine wesentlich angenehmer Tonalität geben.

5. Lautstärke

Bei jedem Gespräch, bei jeder Rede ist es auch wichtig dass du deine Lautstärke variierst. Und auch auf die Situation und auf deine Zuhörer anpasst. Durch eine verringerte Lautstärke kannst du schnell mal das Gefühl der Intimität vermitteln, welches automatisch die Aufmerksamkeit deines Publikums erhöht. Headlines und Keypoints kannst du dafür gerne mit erhöhter Lautstärke auf deine Zuhörer loslassen.

Tägliches Stimmtraining lohnt sich

Für viele von uns ist es selbstverständlich: Wenn du einen athletischen Körper aufbauen möchtest, musst du täglich trainieren. Warum sollte es bei der Stimme anders sein? Als Sprecher und Keynote-Speaker ist tägliches Stimmtraining eines meiner Must-Dos. Wie funktioniert das? Nimm dir täglich zehn Minuten, in dem du dein aktuelles Lieblingsbuch laut liest. Nimm dich dabei auch regelmäßig auf und höre dir an, wie deine Stimme klingt. Gefällt dir was du hörst? Du wirst merken, dass sich bei regelmäßigem, gezielten Training, deine Stimme in ein wahres Goldkehlchen verwandelt.

Welche Frage kommt bei dir auf, wenn du an Stimmtraining denkst? Kannst du dir vorstellen, dass dir eine kraftvolle Stimme, die du bewusst einsetzen kannst, Vorteile im Alltag und im Berufsleben bringen kann? Wie kann ich dir weiterhelfen, damit du deine Stimme zu einem wunderschönen Instrument machst?

Das Hybrid Event – die Zukunft ist hier

Das Hybrid Event – die Zukunft ist hier

In meinem heutigen Beitrag möchte ich dir von meinen ersten Teilnahmen an einem Hybrid Event erzählen. Du ahnst es vielleicht bereits: Durch die aktuelle Situation wird es auch in der Veranstaltungs- und Kongressbranche zu tiefgreifenden Änderungen kommen. Digitale Plattformen und Techniken müssen weiterentwickelt werden, um das aktuell gesellschaftlich geforderte “Social distancing” zu berücksichtigen.

Der Event-Markt, wie wir ihn bislang kennen, wurde geprägt durch Hallen füllende Live-Seminare, die von Keynote-Speakern oder Motivationstrainern zum Teil vor mehr als 1.000 Teilnehmenden abgehalten wurden. Diese Veranstaltungen wurden lediglich begrenzt durch die natürliche Größe der Veranstaltungsorte, Personal-Kapazitäten und durch zeitliche Aspekte.

Dank sich weiter entwickelnder Technik werden bereits heute Online-Seminare und Veranstaltungen via Plattformen wie Zoom vor ebenfalls immer größer werdenden Teilnehmerzahlen abgehalten.

Ein Hybrid Event schließt die Lücke zwischen Offline- und Online-Präsentation und kombiniert aus beiden Varianten eine zukunftsweisende Perspektive.

Ronny leber mach hybride events

Hybride Events: Eine Symbiose aus Offline- und Online-Veranstaltung

Hybride Events können auf unterschiedliche Art und Weise abgehalten werden. Grundsätzlich gilt, dass es auf jeden Fall ein echtes Event mit bspw. einer Bühne gibt. Dort sind Vortragende bzw. auch die Moderatoren live vor Ort, wobei auch weitere Vortragende über Video hinzugezogen werden können.

Für die Teilnehmenden von Hybrid Events, können sich verschiedene Möglichkeiten bieten: Wie es momentan der Fall ist, werden die Teilnehmenden ausschließlich von zu Hause oder aus dem Büro mit dabei sein. Jedoch ist es in Zukunft durchaus denkbar, dass Einige live vor Ort und Andere daheim vor dem Bildschirm teilnehmen – online und offline sozusagen. Das nimmt vor allem bei größeren Events und Kongressen, deren Teilnehmende eine weite Anreise auf sich nehmen, die Reiseverpflichtung weg und kann somit auch Zeit sparen… und ist noch dazu klimaneutral.

Auch für die Veranstalter eines Hybrid Events sind zeitliche und örtliche Beschränkungen aufgehoben. Bei Events mit mehreren Trainern, Coaches oder Keynote-Speakern können die Einen höchst präsent auf der Bühne stehen, während ein anderer Redner via digitaler Übertragung aus einem 5 Stunden zeitversetzten Ort mit in die Diskussionsrunde einsteigt.

Vereinfacht kann man sagen: Bei einem Hybrid Event haben wir einen ganz realen physischen Ort, wo die Regie sitzt und der Veranstalter auftritt. Gleichzeitig wird das Webinar oder der Kongress von einem interaktiven Publikum online besucht. Diese Kombination aus offline und online eröffnet ganz neue Perspektiven in Hinblick auf Teilnehmerzahl sowie Orts- und Zeitabhängigkeit.

Mein erstes Hybrid Event: PLF Live 2020 von Jeff Walker

Vor einigen Wochen habe ich an einem dreitägigen Event von Jeff Walker teilgenommen.

Veranstaltungen von Jeff Walker sind schon immer technisch erstklassig. Das PLF Live 2020, das erstmals ausschließlich online stattfand, hat den Rahmen dessen gesprengt, was ich bisher erlebt habe. Das Format wurde auf ein neues, bisher nicht erreichtes Niveau gehoben.

“Anwesend” waren circa 2.000 Teilnehmende aus allen erdenklichen Regionen rund um den Globus. Das Publikum war digital vernetzt und live per Video zugeschaltet. Wir, als Teilnehmende eines genialen Webkongresses saßen in unseren Wohnzimmern oder in unseren Büros. Durch die Event-Live-Regie hatte ich immer das beste Bild auf dem Screen und konnte dem Ablauf bestens folgen. Ein noch beeindruckenderes Bild hatte Jeff Walker selbst. So blickte er vor sich nicht nur in eine Kamera, sondern auch auf 10 große Big Screen TVs mit den Videocalls von jeweils mehr als 200 Teilnehmern darauf. Es fühlte sich für mich an, als ob ich mitten in einer Menge begeisterter Teilnehmender eines wirklich erlebten Kongresses saß. Es war mega cool.

Mein erstes Hybrides-Event

Jedoch möchte ich auch vorausschicken, dass dort mit jeglicher erdenklicher technischer Raffinesse gearbeitet wurde. Bereits die Vorbereitung war spitzenmäßig. Einen Tag vorher gab es, wie bei einem Live-Event, eine persönliche Registrierung. Hier wurde ich via Zoom mit einer netten Dame in Myrtle Beach, South Carolina, verbunden. Sie hat mir die Eventplattform erklärt und mir gleich auch gezeigt, wo ich mir mein Workbook runterladen kann. Die ganze Veranstaltung war technisch ausgefeilt und auf höchstem Niveau.

Das nächste Level: Virtual UPW von Tony Robbins

Was Jeff Walker vorgemacht hat, hat Tony Robbins auf ein neues Level gehoben. Ich war die letzten Tage für Tony Robbins als Trainer auf seinem Virtual UPW (Unleash The Power Within) im Einsatz mit fast 23.000 Teilnehmern aus 138 Ländern der Welt. Tony Robbins hat dafür eigens ein Studio für 9 Millionen Dollar geschaffen auf dem er zeitgleich über 3.000 Menschen on Screen sehen kann.

Tony Robbins Hybrid Event behind the scenes

Virtuelle Events mit einer derartigen Teilnehmeranzahl sind aktuell noch Pionierarbeit und wird schon bald eine echte Alternative sein. Auch aus Mitarbeitersicht ist es eine sehr spannende Alternative, weil durch den Chat wesentlich mehr Interaktion mit allen Teilnehmern während eines Seminars möglich ist als wenn jeder auf seinem Platz sitzt. Einzelne Teilnehmer können auch sehr einfach in einzelne Breakout-Rooms gehen um persönliche Betreuung zu bekommen. Natürlich braucht man auch den notwendigen Staff um das alles möglich zu machen. Wenn du selbst dabei sein willst, dann kannst du direkt hier zu Tickets für das Virtual UPW kommen.

Warum sind Hybrid-Veranstaltungen die Zukunft?

Hybrid Events unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von traditionellen Events.

Die größte Differenz liegt in der unglaublichen Reichweite. Der Eventveranstalter ist weder an physische noch an örtliche oder zeitliche Grenzen gebunden. Die einzelnen Teilnehmenden können von überall auf der Welt mit dabei sein.

Dieser Vorteil bedingt gleichzeitig einen nächsten Pluspunkt. Eine daraus resultierende Kosteneffizienz. Hybride Events optimieren den Return on Investment allein durch mehr Aufmerksamkeit und einer größeren Anzahl möglicher potentieller Kunden. Punktgenau, effizient, viele Menschen online zusammengefasst.

Ein einziges Hybrid Event kann mehrere örtliche Publikumsveranstaltungen quer durchs Land ersetzen. Vorausgesetzt natürlich, dass das Thema das gleiche bleibt.

Wo sind die Grenzen eines Hybrid Events

Während Hybrid Events viele Vorteile mit sich bringen, gibt es doch gewisse Grenzen und somit werden sicher nicht alle Events durch solch ein Format ersetzt werden. Ein Punkt, der bei Hybrid Events zwar durch Kleingruppen simuliert wird, aber sicher nicht ersetzt werden kann ist der Networking-Faktor. Nichts kann bei einem tollen Kongress ein gemeinsames Abendessen oder wertvolle Gespräche mit spannenden Teilnehmenden und Vortragenden ersetzen. Noch dazu ziehen tolle Events auch oft enorm interessante Menschen aus aller Welt an, für die allein es sich schon lohnt, dorthin zu reisen, um z. B. den nächsten Geschäftspartner oder “Accountability-Buddy” kennenzulernen. Einer meiner nächsten Posts wird übrigens zum Thema Networking sein.

Während du inhaltlich natürlich auch online alles aufsaugen kannst, ist dennoch die Live-Atmosphäre und die dazugehörige Energie nicht zu 100% ersetzbar. Bei PLF Live wurde zwar auch mit Musik gearbeitet, jedoch ist das Erlebnis aus den eigenen Computerboxen durchaus ein anderes, als durch eine große Soundanlage einer Eventhalle. Kurzum: Hybrid Events haben durchaus eine Berechtigung und Zukunft, aber auch Limits. Ein Musikfestival oder Konzert kann ich mir so nur schwer in diesem Format vorstellen.

Nicht jedes Online-Event ist ein Hybrid Event

Jetzt mag der Ein oder Andere denken: Das ist ja gar nichts Neues. Webinare, die vor einem Publikum online gestreamt werden, gibt es doch schon lange. Facebook Live ist das beste Beispiel dafür. Jeden Tag gehen tausende Coaches vor einem Online-Publikum live.

Der entscheidende Faktor liegt in der genutzten Technologie. Ein Hybrid Event lebt von der Interaktion mit dem Online-Publikum, von der Einbeziehung der einzelnen Teilnehmenden ins Geschehen. Die Zuschauer, die zu Hause sitzen, erleben die Vorstellung genauso wie der Gast, der in der ersten Reihe sitzt. Nur mit mehr Annehmlichkeiten. Keiner muss stundenlang zu einem Veranstaltungsort fahren und sich dort bei mehrtägigen Seminaren ein Hotel nehmen. Sowohl die, die live am Veranstaltungsort teilnehmen, als auch die, die per PC zugeschaltet sind, können mit dem Referenten interagieren und mit den anderen Anwesenden in Kontakt treten.

Du willst ein Hybrid Event veranstalten – Ich helfe dir!

Durch immer schnellere Internetzugänge und einer immer besser gewordenen Technik wurden Hybrid-Events erst ermöglicht.

Jeder kann jederzeit 24/7 per Smartphone, Tablet oder PC von zuhause, aus dem Büro oder von unterwegs an einem Hybrid Event teilnehmen.

Für Veranstalter sind die technischen Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, schwieriger zu erfüllen. Damit ein Hybrid Event annähernd so spitzenmäßig wird, wie ich es beim PLF Live 2020 oder Virtual UPW erleben durfte, muss erstklassiges und bestens geschultes Personal in der Lage sein, Regie zu führen. Kameras und Mikros müssen nicht nur gut, sondern hervorragend sein. Wie das genau funktioniert und worauf hier zu achten ist, kann ich dir gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern. Aus meiner langjährigen Eventerfahrung und technischem Know-How kann ich dich beim Erstellen deines Hybrid Events unterstützen.

Fazi

Hybride Events sind sicher ein Format mit ganz viel Potential, das wir in Zukunft noch viel mehr erleben werden. Es macht durchaus Spaß und Sinn, daheim vor dem Screen ein Event zu erleben ohne jetzt davor vielleicht tagelang irgendwo hinreisen zu müssen. Gleichzeitig wird es echte Face-to-Face-Kommunikation mit Gänsehautatmosphäre und spannenden Gelegenheiten zum Networking wohl nie ganz ersetzen.

Wie stehst du zu Hybrid Events? Hast du schonmal an einem Hybrid Event teilgenommen? In welche Richtung denkst du werden sich Events in Zukunft entwickeln? Wird es bald mehr Hybride Events geben?

Moderator werden: 7 Tipps vom Profi

Moderator werden: 7 Tipps vom Profi

Wie werde ich erfolgreicher Moderator – 7 Tipps vom Profi

In meinen ersten Blogbeiträgen ging es hauptsächlich darum, wie du deine Leidenschaft findest, um dein Publikum zu begeistern. Und wie du deine Begeisterung stetig auf das nächste Level bringst.

In diesem Beitrag erfährst du, wie ich es geschafft habe, ein erfolgreicher Moderator zu werden. Und wie ich dazu gekommen bin, heute bei Spitzen-Events wie der TV-Show “Dancing Stars” das Warm-Up oder die Spiele des Fußballnationalteams und die Erste Bank Open in Wien zu moderieren.

Heute bekommst du von mir keine langweiligen Ratschläge, die dich nicht weiterbringen. Ich gebe dir 7 wertvolle Tipps, die du verinnerlichen solltest, wenn auch du ein aufstrebender Moderator werden willst. Es sind Anregungen, die dich pushen, wenn auch in dir die Leidenschaft für das Moderieren brennt.

Als Mentor zeige ich dir, wie es geht. Dieser Beitrag ist auch eine Einladung an dich:

Nimm den leichteren Weg und lerne aus meinen Fehlern und die all derer, die genau wie du mal am Anfang standen.

1. Bleib dir treu und gehe deinen eigenen Weg

Moderator werden gehe deinen weg

Gerade in den Anfängen einer Karriere ist es wichtig, sich selbst treu zu bleiben. Du hast sicherlich eine Vorstellung oder eine Vision von dir, die dich antreibt. Bleib dabei und lass dich nicht verunsichern. Auch bei mir gab es Versuchungen, mich zu verbiegen, um einen weiteren Sprung nach oben auf der Karriereleiter zu machen. Oder auch, um eine vermeintliche Abkürzung zum schnelleren Geld zu nehmen. Es ist wichtig, diesen Versuchungen zu widerstehen und seiner eigenen Linie treu zu bleiben.

Wenn du es schaffst, authentisch zu bleiben, immer die beste Version von dir selbst zu sein, reifst du in den Köpfen der Menschen zu einer Persönlichkeit, die ihnen in Erinnerung bleiben wird. Und vergiß nicht: Dein Gegenüber erkennt, wenn du in eine Rolle schlüpfst, die nicht du bist. Authentisch zu wachsen ist Personal Branding in Reinformat.

2. Mit Zielstrebigkeit erreichst du dein Ziel

werde moderator zielstrebig ans ziel

Sich sein Ziel zu setzen, ist ein wichtiger Schritt auf deinem Weg zum Erfolg. Definiere dein Ziel, erstelle beispielsweise ein Visionboard und schreibe groß darauf “ich bin ein erfolgreicher Moderator” so als ob du es schon erreicht hättest. Habe dein Ziel immer im Fokus und setze dir dabei kleinere Etappenziele, so verlierst du nicht deine Motivation.

Viele Menschen scheitern, weil sie sich zu hohe Ziele setzen oder selbst nicht daran glauben. Sie jagen blind ihrem Lebensziel hinterher, wie der Esel hinter der Karotte und erkennen nicht, dass der Weg zum Ziel genauso wichtig ist. Auf dem Weg zum Erfolg geht ihnen dann die Luft aus.

Damit du dein großes Ziel nicht aus dem Fokus verlierst,

  • trainiere deine Disziplin
  • stärke deinen Willen
  • bleibe geradlinig und
  • zeige Rückgrat

Gerade zu Beginn deiner Karriere musst du am Ball bleiben und zielstrebig mit hundert Prozent Fokus deine Vision verfolgen.

Zielstrebigkeit bei meinem Ziel “Ich bin ein erfolgreicher Moderator” hieß für mich zum Beispiel, in den Anfängen meiner Laufbahn den Hörer regelmäßig in die Hand zu nehmen und zu fragen, ob ich Events moderieren kann.

Denn seien wir einmal ehrlich: Stehst du am Beginn deines Business, egal welches, ist es ebenso wichtig neben dem ganzen Aufbau auch einen Weg zu finden deine Rechnungen bezahlen zu können.

Zielstrebigkeit bedeutet aber auch, bei einmal getroffenen Entscheidungen zu bleiben, ohne Wenn und Aber. Der Weg ist oft nicht von vornherein klar, aber die Richtung muss dir klar sein. Ich habe von Anfang eine wichtige Entscheidung getroffen, und bei dieser Entscheidung bleibe ich und verfolge das Ziel bis heute beständig: Ich habe mich explizit dazu entschieden, dass ich erfolgreich sein werde.

3. Lerne, mit Enttäuschungen umzugehen

tipps moderator mit enttäuschungen umgehen lernen

Ein amerikanisches Sprichwort besagt “the road of success is paved with many failures”. Anders gesagt liegen oftmals Steine auf deinem Weg zum Erfolg. Um wachsen zu können und sich immer treu zu bleiben, muss du Strategien entwickeln, wie du mit Enttäuschungen umgehen kannst.

Ob du Stadionsprecher, Moderator oder ob du in einem anderen Beruf erfolgreich sein willst… Auf deinem Weg nach oben wirst du Enttäuschungen erleben. Erkenne Enttäuschungen als das, was sie sind: das Ende von Täuschungen.

Enttäuschungen werden immer mal wieder deinen Weg kreuzen.

Meine Strategie mit Enttäuschungen umzugehen: Ich frage nicht: Warum passiert mir das? Ich stelle mir die Frage: Was soll mir das Geschehen zeigen? Schärfe deinen Blick für Situationen und für Personen. Mit der Zeit wirst du lernen, deine Erwartungen nicht zu hoch zu setzen, sondern sie der Realität anzupassen.

4. Auch ein Moderator lernt aus Fehlern

ein guter moderator lernt aus fehlern

“A wise man learns from his mistakes. A wiser man learns from the mistakes others made before him.”

JOHN C. MAXWELL

Lerne aus deinen Fehlern. Denn es sind deine Fehler und dein Umgang mit diesen, die deine Persönlichkeit wachsen lassen. Lass es nicht zu, dass gemachte Fehler dein Selbstbewusstsein ankratzen. Fehler gehören einfach dazu.

Besser ist jedoch: Lerne aus den Fehlern Anderer. Schau genau hin, warum ein erfolgreicher Unternehmer in deinem Netzwerk auf einmal strauchelt und nehme das als Chance wahr, den gleichen Fehler nicht selber machen zu müssen.

5. Baue immer und zu jeder Zeit an deinem Netzwerk

moderator werden tipps networking

Du hast wahrscheinlich schon gehört, dass ein gutes Netzwerk das A und O zum Erfolg ist. Vielleicht auch, dass du networken sollst. Aber was bedeuted das eigentlich? Für mich bedeutet das nichts anderes als locker und freundschaftlich mit anderen zu plaudern und wie man bei uns in Wien sagt: Schmäh zu führen. Dieser spezielle Wiener Begriff Schmäh steht für eine besondere Art des Small-Talks. Mir ist es geradezu ins Blut übergegangen. Egal wo ich bin, ich versuche immer eine Beziehung mit meinem Gegenüber aufzubauen. Das Geschäft geht über Menschen! Bring dich in die Köpfe und in die Erinnerung deiner Mitmenschen. Baue Beziehungen auf.

Gehe bei deinem Netzwerk-Aufbau strategisch vor. Schreibe dir auf, welche Personen für dich wertvoll sein können. Erstelle dir deine eigenen “Dream 100”: eine Liste mit 100 Personen oder Unternehmen, die für dich dein Traumnetzwerk wären. Gehe dorthin: zu den Events, in die Restaurants, in Clubs wo Menschen sind, die ähnliche oder gleiche Ziele verfolgen. Überlege dir gut, wo Personen verkehren, die dich inspirieren. Sei immer präsent und verpasse keine oder nur selten Events, die dich weiterbringen können.

Halte dich aber auch gleichzeitig konsequent von Menschen fern, die dir nur Zeit, Geld und vor allem Energie rauben.

Der unternehmerische oder finanzielle Mehrwert darf jedoch nur zweitrangig sein. Überlege immer, was du zuerst als Mehrwert in dein Netzwerk einbringen kannst. Du wirst sehen, das Ergebnis deiner Bemühungen wird nicht lange auf sich warten lassen und vielfach zu dir zurückkommen.

6. Willst du ein erfolgreicher Moderator sein, dann investiere in deine Bühnenpräsenz

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Überlege immer gut, welche Prioritäten du setzt und für welche Ziele oder Sachen du dein Geld ausgeben willst. Die Investition in dich selbst und deine Bühnenpräsenz sollte dabei ganz oben stehen. Um der zu sein, der ich heute bin, habe ich in den vergangenen Jahren einen bedeutenden Betrag in meine eigene Entwicklung investiert.

Mein Ziel “Moderator zu werden” klar vor Augen, habe ich direkt am Anfang Geld für eine professionelle Ausbildung zum Sprecher bezahlt. Daneben habe ich mit Stimmbildung, Gesangsstunden und sogar Einheiten beim Logopäden an meiner Stimme gearbeitet. Auch Schauspielunterricht war für mich mit im Programm im Rund-Um-Bühnenpaket.

Ich habe 6 Jahre mit Leidenschaft Turnier getanzt.- Das Turniertanzen habe ich nicht nur geliebt, sondern habe gleichzeitig meine Bühnenpräsenz weiter verbessert.

Mir ist es bis heute wichtig, in meine Weiterbildung zu investieren. Das ist für mich eine Investition, die sich auszahlt.

Wenn du beispielsweise auch eine Karriere anstrebst, wo du auf öffentlichen Bühnen stehst, dann kann ich dir nur empfehlen, an deiner Präsenz zu feilen.

Investiere in etwas, was dich auf der Bühne oder auch als Persönlichkeit weiterbringt.

Mein ganz persönlicher Tipp: Ein Coach oder Mentor ist zwar auf den ersten Blick eine zum Teil nicht unbeträchtliche Investition, aber sie zahlt sich aus.

7. Bleibe bodenständig

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Ein Satz von meinem Mentor Tony Robbins, der mich die letzten zwei Jahrzehnte begleitet hat:

“Die meisten überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen und unterschätzen, was sie in 10 Jahren erreichen“.

In den meisten Fällen kommt der Erfolg nicht über Nacht. Der Anfang ist oft geprägt von scheinbaren “leeren Kilometer”. Meetings, Gespräche, Treffen, die in dem Moment zu nichts zählbarem führen. Erfolgreich wird, wer trotzdem dran bleibt. Selbst wenn sich der Erfolg einstellt ist es wichtig bodenständig und langfristig fokussiert zu bleiben.

Die ersten Jahre bedeuten für dich:

  • am Ball bleiben
  • Misserfolge einstecken und verkraften
  • Fehler machen
  • in dich investieren in vielen unterschiedlichen Bereichen
  • authentisch bleiben und dich trotzdem weiterzuentwickeln

Du siehst, es ist viel zu tun. Du wirst erstaunt sein, was du erreichen kannst, wenn du ein paar meiner Tipps befolgst. Meine Tipps sind keine Garantie für Erfolg, aber mit ihrer Hilfe bin ich heute ein erfolgreicher und gut gebuchter Moderator.

Meine Tipps hier sind nicht nur Anhaltspunkte für Menschen, die auf der Bühne stehen und Moderator werden wollen. Für alle, nicht nur für die, die am Anfang ihres Business oder ihrer Karriere stehen, ist Sichtbarkeit und das ständige Arbeiten an der eigenen Persönlichkeit enorm wichtig.

Meine 7 Tipps kurz und knapp, damit du auf deinem Weg zum Erfolg immer mal wieder einen Blick drauf werfen kannst:

 

  • Bleib dir treu und gehe deinen eigenen Weg
  • Beständigkeit bedeutet keine Langeweile
  • Lerne, mit Enttäuschungen umzugehen
  • Lerne aus deinen Fehlern
  • Baue immer und zu jeder Zeit an deinem Netzwerk
  • Investiere in deine Bühnenpräsenz
  • Bleib auf dem Boden

.

Cool, dass du dir den ganzen Blog durchgelesen hast… nimm dir doch bitte noch eine Minute Zeit und hinterlasse mir einen Kommentar: Was kannst du für dich selbst mitnehmen und gleich umsetzen? Was sind für dich die wichtigsten Bausteine zum Erfolg?

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Disziplin lernen: So hebst du deine Willenskraft in 5 Schritten aufs nächste Level!

Disziplin lernen: So hebst du deine Willenskraft in 5 Schritten aufs nächste Level!

Im letzten Beitrag habe ich davon berichtet, auf welchen Wegen ich meine Leidenschaft entdeckt und meine Berufung gefunden habe. In diesem Beitrag soll es nun darum gehen, wie du Disziplin lernen kannst und am Ball bleibst. Was meine ich damit? Wenn du es geschafft hast, endlich deinen Traumjob zu finden und du ihn mit Leidenschaft machst, kommt der nächste Schritt. Ab diesem Zeitpunkt ist es nämlich besonders wichtig, sich Strategien und Methoden zu erarbeiten, um auf der Welle ganz oben zu sein und auch dort zu bleiben. Ich zeige dir, wie du dich immer wieder aufs Neue motivieren und deine Willenskraft ständig weiterentwickeln kannst.

Disziplin lernen: Verfolge dein Ziel stetig!

Im Internet sind aktuell viele Unternehmer unterwegs, die zwar ihre Berufung gefunden haben, es aber nicht schaffen, nachhaltig und langfristig erfolgreich zu sein. Es werden eine Vielzahl von Seminaren angeboten, in der Regel von bereits gut positionierten Coaches, die dir versprechen, innerhalb von drei Monaten mindestens einen vierstelligen Umsatz zu erzielen oder auch gleich Millionär zu werden. In diesen Seminaren geht es nur darum, ganz schnell hohe Ziele zu erreichen.

Der kurzfristige, schnelle Erfolg kann nicht das langfristige Ziel sein. Dein Ziel sollte es sein, dich auf Basis deiner gelebten Berufung ein Leben lang weiterzuentwickeln, um schrittweise ein immer höheres Level zu erreichen. Arbeite daran, die beste Version deiner Persönlichkeit zu werden. Das hört sich mühselig an, und zugegebenermaßen ist es das am Anfang auch. Aus der Sicht eines erfolgreichen Unternehmers kann ich dir sagen, dass die Anfänge nunmal anstrengend sind sowie viel Selbstmotivation und Selbstdisziplin verlangen. Wie habe ich es geschafft, mich immer wieder aufs Neue zu motivieren, mir die richtigen Ziele zu setzen und diese Ziele auch zu erreichen? Ich verrate dir hier meine 5-Punkte-Strategie bestehend aus:

  1. Selbstdisziplin
  2. Selbstorganisation
  3. Netzwerk
  4. Gewohnheiten
  5. Willenskraft

1. Selbstdisziplin: Alles eine Frage der Übung

Gerade wenn man sich wie ich viel in der Welt des Sports bewegt, kann man von den Erfahrungen Anderer lernen. Im letzten Blogbeitrag war mein Tipp bereits: Umgib dich mit den Menschen, die so sind, wie du es werden willst. Ich beispielsweise habe mich bereits früh mit erfolgreichen Sportlern umgeben. Von diesen Sportlern habe ich Selbstdisziplin gelernt und Methoden, wie sie ihre Willenskraft trainieren. Selbstdisziplin führt zu mehr Kontrolle über das eigene Leben. Erfolgreiche Menschen kontrollieren ihr eigenes Leben und lassen sich nicht von ihrem Leben und dessen Umstände kontrollieren. Mit Selbstdisziplin motivierst du dich immer wieder aufs Neue, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Ich gehöre zu den Menschen, die am produktivsten frühmorgens sind. Ich habe mich dahingehend diszipliniert sind, dass ich jeden Morgen zwischen 04.30 und 05.00 Uhr aufstehe und meine Übungen zu machen, die mich mental und körperlich in Bestform halten. 

Dreieck Diagramm Strategie und Motivation Leidenschaft Willenskraft Disziplin lernen

2. Verbessere deine Selbstorganisation stetig! Oder lagere sie aus

Selbstorganisation ist etwas, was die meisten Menschen nicht im Fokus haben. Selbstorganisation bringt Struktur ins Leben. Und Struktur beeinflusst das persönliche Sicherheitsempfinden positiv. Wenn du also beispielsweise ganz genau weißt, wo sich deine Unterlagen befinden, wann dein Steuertermin ist und wann dein nächstes Meeting, dann gerätst du nicht so leicht unter Stress. Du kannst ohne Zeitdruck gute Entscheidungen treffen und dich dabei nicht nur auf die dringenden Dinge, sondern vor allem auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren. Wenn du kein Meister der Organisation bist, lagere diesen Teil deines Unternehmens aus. Es gibt viele virtuelle Assistenten, die dich unterstützen können. Wenn du selbstorganisiert bist, hast du viel mehr Zeit, dich um die wesentlichen Dinge deines Unternehmens zu kümmern. Mein persönlicher Tipp: Nimm dir jedes Wochenende eine Stunde Zeit. Plane in dieser Stunde deine Woche im Voraus. Dann brauchst du unter der Woche nur kleine Verbesserungen vornehmen.

3. Disziplin lernen: Baue ein Netzwerk auf, dass dich trägt

Ein weiterer Tipp, den ich dir heute geben möchte, ist folgender: Wenn du ein Business startest, ist es zwingend notwendig, dass du bereits von Anfang an ein Netzwerk aufbaust. Ein Netzwerk trägt dich in mehrfacher Hinsicht. In deinem Netzwerk sind Menschen mit ähnlichen Zielen versammelt. Ihr könnt euch gegenseitig motivieren, empfehlen und unterstützen. Wenn du einmal down bist und dich Selbstzweifel auffressen, ob deine Berufung wirklich die richtige ist, kannst du dich innerhalb deines Netzwerkes auf Augenhöhe austauschen. Wenn in deinem Netzwerk Menschen und Unternehmer sind, die bereits deine Ziele erreicht haben… umso besser! Eine effektivere Motivation kann es kaum geben. Messe dich immer an erfolgreichen Menschen. Überlege dir, wo du am besten die Menschen finden kannst, die dir auf deinem Weg weiterhelfen können. Verbringe dort einen Teil deiner Zeit.

Ronny Leber Tom Brady Selbstdisziplin lernen vom Super Bowl Champion
Selbstdisziplin – lernen von den ganz Großen… Ronny mit Tom Brady – mittlerweile 6-facher Super Bowl Champion

4. Selbstdisziplin lernen durch neue Gewohnheiten

Gewohnheiten, das hört sich zuerst einmal langweilig an. Gewohnheiten geben dir genau wie Selbstdisziplin Struktur. Übe dich in Gewohnheiten, die dir gut tun. Man kann Gewohnheiten auch als Rituale bezeichnen. Feier deine Erfolge mit immer den gleichen Ritualen. Wenn du einen guten Geschäftsabschluss gemacht hast, gehe zum Beispiel danach in dein Lieblingsrestaurant essen. So speicherst du in deinem Unterbewusstsein die logische Reihenfolge: Erfolg führt zu gutem Essen und das führt zur Motivation für den nächsten Erfolg. Gewohnheiten verhindern Zufälligkeiten, die dich aus der Bahn schmeißen können.

Ronny Leber Willensstärke Willenskraft New York Marathon
Willensstärke ein Foto vom New York Marathon 2018

Gewohnheiten sind unglaublich wichtig… und sie machen oft DEN Unterschied zwischen langfristigem Erfolg und Misserfolg aus. Wenn du langfristig erfolgreich sein willst, dann musst du regelmäßig die richtigen Dinge tun. Das geht einfach am Besten (oder NUR) über Gewohnheiten.Und last but not least: Genauso wichtig wie Gewohnheiten, die einen zum regelmäßigen Handeln führen, sind die Gewohnheiten, Handlungen bewusst NICHT zu tätigen. Beide können sowohl förderlich als auch destruktiv für den Erfolg sein.

5. Disziplin lernen und Willensstärke trainieren mit Hilfe eines Coaches

Du hast bereits viel über Selbstdisziplin und Gewohnheiten gelesen. Für ein gutes Durchhaltevermögen auf dem Marathon zum nachhaltigen Erfolg solltest du über eine starke Willenskraft verfügen. 

Wusstest du, dass Willenskraft ein Muskel ist, den man trainieren kann und der jeden Tag im Laufe des Tages abnimmt? Je mehr förderliche Gewohnheiten du bereits in deinem Leben hast, desto mehr Willenskraft hast du für die wichtigen Entscheidungen noch übrig.

Und damit schließt sich auch der Kreis: Gewohnheiten, Disziplin und Motivation bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Erlerne Methoden und Tools, die dein Mindset und deine Willenskraft stärken. Lerne stetig; erweitere dein Wissen. Leiste dir einen Coach, der dich immer wieder motiviert und der dich zum Erfolg begleitet. Schon Warren Buffet wusste: Eine Investition in deine Persönlichkeit ist die beste Investition, die du machen kannst!

Was kannst du dir für deine Disziplin mitnehmen? 

Welche Gewohnheiten würdest du gerne etablieren oder ablegen?

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Finde deine Leidenschaft

Finde deine Leidenschaft

Wir befinden uns aktuell in einer unglaublich spannenden Zeit. Wirtschaftliche Unsicherheit. Wo geht es hin. Wie mache ich weiter. Was die einen mit sehr viel Sorge betrachten nehmen andere zum Anlass genau jetzt etwas neues auszuprobieren. Wenn nicht jetzt, wann dann! 

In genau dieser Situation war ich, als wir vor zwölf Jahren nach dem großen Bankencrash zum letzten mal in einer wirtschaftlich ähnlichen Lage waren. Im Nachhinein gesehen war es ein großes Geschenk für mich. Ansonsten wäre ich vielleicht in einem „normalen“ Angestelltenverhältnis gelandet und hätte es nicht gewagt meiner Leidenschaft auf den Grund zu gehen und dieser auch nachzugehen. Darüber bin ich heute noch dankbar und wäre sonst wohl nie heute als Moderator, Keynote Speaker und Executive Legacy Coach tätig.

Ich nehme dich also mit auf eine Reise. Eine Reise, auf der du erkennst, dass auch du die Fähigkeiten mitbringst, deine Leidenschaft zu finden und zu leben. Dazu möchte ich dir die Geschichte meines Werdegangs erzählen. Wie es dazu kam, dass ich heute ohne Angst auf großen internationalen Bühnen stehe und dort mein Publikum unterhalte. Ich erzähle dir, wie ich die Bühne zu meinem persönlichen “Home of Magic Moments” mache und wie ich performe, wenn es darauf ankommt.

Berufung finden = Ein Leben voller Begeisterung

Meine Laufbahn zu einem der bekanntesten Speaker im deutschsprachigen Raum begann bereits 2008, als ich mein Studium (Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement) beendet hatte. Ich stand unerfahren da und stellte mir sehr viele Fragen:

  • Wie finde ich meinen Traumberuf?
  • Was ist meine Bestimmung?
  • Worin will ich Experte sein? 
  • Für was brenne ich? 
  • Wo liegt meine Leidenschaft?

Es war mir wichtig, nicht in irgendeinem 9-to-5-Job gut zu sein, sondern ein Ziel zu verfolgen, für das meine Begeisterung niemals erlischt. Ich wollte meine Lebensaufgabe finden. Ich habe bereits damals in meinem Freundeskreis und näherem Umfeld viele Menschen beobachtet, die zwar erfolgreich, aber nicht mit dem Herzen bei der Sache waren. Menschen, die überfordert ihrer Arbeit nachgingen und immer viel zu nah vor einem Herzinfarkt oder einem Burnout standen. Kurzum: Menschen, die ihre Berufung nicht kannten. Menschen, denen ihr Beruf keine Freude machte.

Es gibt nicht nur den einen Traumberuf – es kommt auf die Berufung an!

Ich war mir bereits damals bewusst, dass ich nur mit der richtigen Lebenseinstellung meine Berufung, und somit auch einen Traumberuf finden würde. Ein Beruf, der mich auch langfristig befriedigen und mir obendrauf, sozusagen als Sahnehäubchen, Erfolg bescheren würde. Es musste mir doch gelingen, DIE Sache zu finden, die meine Passion war und die dazu auch noch meiner Persönlichkeit entsprach. Während meiner Studienzeit hatte ich schon so einiges ausprobiert, was mich aber auf Dauer nicht erfüllt hatte. Ich wollte etwas finden, was mich wirklich langfristig faszinieren würde. Denn meine Leidenschaft war ja schon vorhanden, sie wollte nur entdeckt werden.

Aber wie stellt man das an? Vor allem, wenn man keine Ahnung hat, was einen wirklich auf Dauer befriedigt. Ich fing also an, mir Fragen zu stellen, in mich hinein zu horchen und mich selbst zu beobachten.

Was Tony Robbins und Sportevents gemeinsam haben

Bereits seit 2000 beschäftigte ich mich beispielsweise viel mit dem Weltklasse-Coach und Bestseller-Autor Tony Robbins. Ich versuchte herauszufinden, was mich an ihm so sehr faszinierte. Seine Seminare und Informationen habe ich nahezu aufgesogen wie ein Schwamm. Ich hatte bereits damals wie heute eine sehr schnelle Auffassungsgabe. Besonders fasziniert war ich zudem von großen Sport-Events. 

Ronny Leber und Tony Robbins

Ronny mit Tony Robbins auf Hawaii 2001

Wenn ich in großen Stadien war und mir internationale Fußballspiele ansah, dann fühlte ich diese Elektrizität in der Luft. Ich merkte, dass sich hier an diesem Ort für eine kleine Weile die Welt nur um dieses eine Ereignis dreht. Wie in einem ganz eigenen, in sich geschlossenen Kosmos: Ein Universum der Begeisterung. Ich wusste instinktiv: Da wollte ich hin.

Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt an

Interessanterweise suchte im gleichen Jahr, als ich mein Studium beendet hatte, der Fußballverein Rapid Wien einen Nachwuchs-Stadionsprecher. Ich moderierte also damals zum ersten Mal zwei Spiele vor einer kleinen Gruppe von knapp 150 Leuten. Damit war der Grundstein gelegt. In den folgenden Jahren (zwischen 2008 und 2012) moderierte ich fast 4 Jahre lang einmal monatlich ein Fußballspiel der Rapid Wien. Ein Jahr später, wieder irgendwie zufällig, war ich auf einem Fest der Sport-Uni. Als die Party schon fast zu Ende war und die Sonne bereits aufging, ergriff ich die Initiative und fragte eine Kollegin, ob nicht die Stelle des Stadionsprechers für die Vienna Capitals neu besetzt werden würde. Am Tag darauf rief sie an und meinte: “Wir suchen gerade!” Und ja, damit begann dann meine Laufbahn.

Ronny Leber Stadion American Football

Ronny bei der American Football Weltmeisterschaft 2011

2009 moderierte und begleitete ich also Spiele mit einer Zuschauerschaft von 3.500 bis 4.000 begeisterten Menschen. Danach ging es rasend schnell bergauf. 2011 moderierte ich bereits das erste Mal ein Spiel der Fußball Nationalmannschaft sowie das österreichische Pokalfinale. Ebenso durfte ich 2011 die American Football Weltmeisterschaft moderieren.  Nach Stationen bei den Olympischen Jugendspielen (2012) und der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming (2013) darf ich seit 2014 die Erste Bank Open – Österreichs bedeutendstes Tennisturnier – moderieren. Nebenbei habe ich noch eine Sprecherausbildung absolviert. Mir war klar, dass das eine große Chance war und ich wollte alles dafür tun, um mich selbst zu verbessern. Für den ersten Eindruck hat man nunmal nur die eine Chance.

Mit den richtigen Fragen die Berufung finden

Finde deine Leidenschaft mit diesen Fragen

Die richtigen Fragen um deine Leidenschaft zu finden

Ich möchte aber nochmal zurückkommen auf die Frage, wie ich meine Berufung finden konnte. Eigentlich war es ganz einfach. Ich habe mir zur richtigen Zeit die richtigen Fragen gestellt

  • Was mache ich in der Freizeit? 
  • Über welche Themen unterhalte ich mich gern mit meinen Freunden? 
  • Was begeistert mich?
  • Was bewegt mich emotional?
  • Wofür gebe ich gerne Geld aus?
  • was hat mich schon seit meiner Kindheit begeistert?
  • Zu welchen Themen lese ich gerne etwas bzw. was interessiert mich?

Die Berufung zu finden, ist nicht nur eine Frage der Motivation, sondern es geht darum, zu beobachten, was dein Herz berührt. Berufungsfindung hat viel mit Emotionen zu tun. Nur wenn dein Gegenüber, oder in meinem Fall meine Zuschauer, merken, dass du für das, was du tust, brennst, kannst du langfristig und nachhaltig erfolgreich sein.

Wenn du noch auf der Suche nach deiner Berufung bist, kann ich dir nur empfehlen, genau in dich hinein zuhören. Setz dich nicht unter Druck, sondern lass dir die Zeit, die du brauchst. Denn hierbei handelt es sich eine wichtige Entscheidung, die dich langfristig begleiten wird. Die eine richtige Passion zu finden ist nicht nur mal eben in fünf Minuten abgetan. Ich selbst habe Monate gebraucht, bis ich gespürt habe, wohin meine Reise gehen würde. Und was ich ganz klarstellen möchte: Deine Berufung zu finden hat nichts damit zu tun, einen gut bezahlten Job zu finden!

Es gibt auch Menschen, die ihre Berufung im sozialen oder karitativen Bereich finden und die auf dieser Ebene erfolgreich sind. Erfolg muss ohnedies immer jeder für sich selbst definieren. 

Bedeutet Berufung auch garantierten Erfolg?

Hast du deine Berufung gefunden, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass du in kürzester Zeit Millionär wirst. Jedoch ist es sehr wahrscheinlich, dass du, wenn du etwas tust für das du brennst, damit auch sehr erfolgreich sein wirst. Wenn dein Beruf deine Passion ist, ist der Erfolg, je nachdem wie du ihn definierst (Geld oder Ruhm und Ehre), eine zwangsläufige Folge. Um es ganz klar zu sagen : wenn du über deine Berufung nachdenkst, dann darf es primär nicht ums Geld gehen. Mach es wie ich! Ich bin immer der festen Überzeugung gewesen, dass alles, was ich mit Begeisterung mache, gut und erfolgreich sein wird. Wenn ich in etwas gut bin, oder der Beste oder sogar der Beste der Welt, dann werde ich mir über Geld keine Gedanken machen müssen. Dann wird sich ein Weg öffnen, mein Handeln auch zu monetarisieren.

Und zu guter Schluss noch ein weiterer, ganz persönlicher Tipp: Umgib dich möglichst viel mit den Menschen, die dich inspirieren und die deine Vorbilder sind. Wenn du zum Beispiel Coach werden willst, umgib dich mit anderen, die schon länger in diesem Beruf arbeiten und baue dir ein Netzwerk von Coaches auf. Diesen Tipp habe ich selbst befolgt und inzwischen arbeite ich als Trainer im Team von Tony Robbins. Etwas, was ich mir bereits als Ziel 2001 in den Kopf gesetzt habe. Es dauerte 15 Jahre bis mein Ziel Realität wurde.

Was ist deine große Leidenschaft? Was sind deine größten Hindernisse, deine Leidenschaft zu entdecken oder zu verfolgen?

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