Great day in L.A.! Hollywood, NHL und Eye-Candy in der City of Angels!

Nach dem großartigen NFL-Erlebnis bei den Houston Texans gegen die New England Patriots ging es weiter in die Stadt der Engel. Los Angeles präsentierte sich von seiner schönsten Seite! Strahlender Sonnenschein über den Hollywood Hills. Programm für den Tag? Sightseeing, Hollywood, NHL-Spiel der L.A. Kings! Bei meinem dritten Besuch in Los Angeles war es zum ersten Mal, das ich richtig Gefallen an der Stadt am Pazifik finden konnte. Das kalifornische Flair mit netten Häusern und dem Gefühl von global Entertainment in der Luft – eine verführerische Kombination.

 

DAS Schild

DAS Schild

Eingecheckt im Appartement und rein ins Taxi: “Ich brauch ein Foto mit dem Hollywood Schild.” “OK. Ich weiß wohin wir fahren. Da müssen wir dann nur noch ein wenig zu Fuß gehen.” Gesagt getan. Rein ins Taxi, raus aus dem Taxi und ab zum Wandertag – bei laufendem Taxameter… Zum Glück war es nicht weit. Wunderschöne Aussicht über L.A. und freie Bahn zu den wohl bekanntesten 9 Buchstaben der Welt! Nach einer kurzen Kamera-Einschulung für den Taxifahrer und ein paar Schnappschüssen ging’s wieder zurück ins Auto und ab zum Hollywood Boulevard.

Der Hobbit - Smaugs Einöde

Der Hobbit

Wie es der Zufall so will machte sich das Dolby Theatre am Hollywood Boulevard gerade bereit um die Weltpremiere des neuen Hobbit-Films vorzubereiten. Ein langer Korridor garniert mit Holz und Gestrüpp, das an Mittelerde (bzw. Neuseeland) erinnern sollte und mit etlichen “Hobbit – The desolation of Smaug”-Schriftzügen versehen, machten auch viele Passanten neugierig und die Deko ein begehrtes Foto-Objekt. Auf der anderen Straßenseite haben sich hingegen schon Stunden vor Beginn der Weltpremiere etliche hundert Hobbit-Fans, größtenteils auch in ebensolchen Kostümen, mit Postern und Kameras bewaffnet hinter einem Gitter in Warteposition gebracht. Das Warten auf die Stars. Kurz hab ich mir noch überlegt mir statt dem Eishockey-Spiel am Abend dieses Highlight zu geben, mich aber dann doch für das Staples Center entschieden.

The home of Magic Johnson

The home of Magic Johnson

Dort angekommen erwartete mich im Heim der L.A. Lakers, L.A. Clippers und L.A. Kings eine überlebensgroße Statue von Ervin “Magic” Johnson – eine Basketball-Legende und eine der Stützen des legendären Dream Teams von 1992. Einmal im Staples Center drinnen erlebte ich die erste große Überraschung: es ist kalt hier. Sehr kalt. Während man in vielen Eishallen Österreichs im T-Shirt herum spazieren kann kam ich mir plötzlich vor wie im Gefrierhaus. Das Erlebnis war dafür alles andere als kalt. Was jedem Besucher hier gleich ins Auge sticht: das ist nicht einfach nur eine Sporthalle. Das ist ein Entertainment-Komplex mit einer Sportfläche. Die Technik unter der Stadionhalle erinnert eher an ein Michael Jackson Konzert als an ein Eishockeyspiel.

Entertainment der L.A. Kings

L.A. “Eye-Candy”

Entertainment wird hier groß geschrieben. Bei 41 Heimspielen allein im Grunddurchgang bei Ticketpreisen, die bis in den dreistelligen Dollar-Bereich gehen muss dem Fan auch was geboten werden. Beeindruckend fand ich, dass es hier sogar noch einen Live-Orgel-Spieler gibt: Dieter. Dieter hat schon auf mehreren Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gespielt und ist der Musik-Direktor der L.A. Kings und der L.A. Lakers. Und die Orgel-Performance von Queen’s “Bohemian Rapsody” in voller Länge eine Stunde vor Spielbeginn war eine Symphonie – trotz einer noch fast leeren Halle. Je mehr sich die Halle füllte um so mehr wurde das Entertainment-Arsenal in Schwung gebracht: zunächst mal der feine Sound, als nächstes die LED-Banden, die sich auf mehreren Ebenen um die ganze Arena winden, die Lichttechnik am Hallendach, die alle Stücke spielt, der Video-Würfel, der sogar noch an seiner Unterseite weiter 4 Screens aufweisen kann – für die Gäste, die ganz Nahe an der Eisfläche sitzen, Bailey – das Maskottchen der Kings sowie diverse Moderatoren, die sich ständig aus unterschiedlichen Ecken der Halle zu Wort melden und mit dem Publikum interagieren. Auch das Intro-Video der L.A. Kings geht unter die Haut und will sogar einen Nicht-Kalifornier mitjubeln und singen lassen. Und dann ist da noch das so genannte “Eye-Candy“, das Los Angeles auch beim Eishockey den Glamour Flair gibt: etliche spärliche bekleidete bildhübsche junge Damen sind ständig im Entertainment involviert – auf und neben dem Eis. Alles in allem war es ein hochklassiges Eishockey-Spiel mit einem kurzweiligen unterhaltsamen Entertainment, das der Klasse des Eishockeys um nichts nachstand.

Fazit: Los Angeles war dieses mal wirklich eine Stadt mit vielen Magic Moments trotz der nicht mal 24 Stunden, die ich dort war.

Warst du schon mal in L.A.? Was sind deine Eindrücke von der Stadt der Engel?

Bis bald aus Las Vegas & liebe Grüße,
euer Ronny

Die berühmtesten 9 Buchstaben der Welt

HOLLYWOOD

Die Stadt der Engel

The city of Angels

L.A. Streetlights

L.A. Streetlights

Downtown L.A.

Downtown L.A.

Staples Center

Staples Center

Stars Bangled Banner

Stars & Stripes

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