Vienna Capitals im Finale – Let’s make the Halle beben

Zum dritten Mal nach 2005 und 2013 stehen die Vienna Capitals im Finale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Die Halle war für die ersten beiden Heimspielen gegen Red Bull Salzburg (10., 14.4.) innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Über 7.000 Fans werden wieder für großartige Stimmung in der Albert Schulz Halle sorgen, oder um es mit den Worten des vor kurzem als Caps-Coach zurückgekehrten Meistermachers von 2005 Jim Boni zu halten: “Let’s make the Halle beben!

"Let's make the Halle beben!" - Gemeinsam mit meinem Kollegen Geri Berger nehmen wir uns Jim Boni's Motto zu Herzen

“Let’s make the Halle beben!” – Gemeinsam mit meinem Kollegen Geri Berger nehmen wir uns Jim Boni’s Motto zu Herzen

2005 wurde der KAC von den Wienern in 7 Spielen besiegt. Noch heute unvergessliche Szenen spielten sich damals nach dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte ab, als man Wien nach 42 Jahren endlich wieder einen Eishockey-Titel bescherte.  Die Klagenfurter waren auch 2013 die Final-Gegner der Vienna Capitals als man die Serie mit 0:4 an die Kärntner abgeben musste. Auch gegen Red Bull Salzburg hat es in den Playoffs oft nicht gut ausgesehen. Von sechs Serien mit den Mozartstädtern ging nur die letzte (Halbfinale 2013) an die Wiener. Auch als Jim Boni die Vienna Capitals vor 6 Wochen auf dem 6. und letzten Platz der Platzierungsrunde liegend übernommen hat wagten nicht mal die kühnsten Optimisten vom Finale zu reden.

Jetzt – 11 Play-Off Begegnungen später ist alles anders. Nachdem im Viertelfinale noch die ersten 2 Partien gegen Fehervar verloren wurden konnten die Vienna Capitals mit 4 Siegen in Folge die Serie drehen. Auch die Black Wings aus Linz – immerhin Zweiter des Grunddurchgangs – stellten keinen echten Prüfstein dar. Zwar wurde Spiel 1 noch, in der kurz vor Schluss erkämpften Verlängerung, gewonnen, doch dann gab es nicht mehr viel zu Lachen für die Linzer – weder in der “Keine Sorgen Arena” noch im Eissportzentrum Kagran. Die Vienna Capitals gewannen die Serie mit 4:1 und sehen sich nicht nur einem auf dem Papier übermächtigen Gegner gegenüber, sondern auch ein frenetisches Publikum im Rücken. Das gemeinsame Beißen, Kratzen, kämpfen mit letztem Wille, für die anderen alles geben und nicht zuletzt die einigende Figur von Jim Boni waren der notwendige Schulterschluss zwischen Fans und Mannschaft. Daher freu ich mich schon sehr auf die kommende Final-Serie mit jeder Menge Magic Moments – hoffentlich in Schwarz-Gelb. Oder um es in Jim Boni’s Worten zu halten: “Let’s make the Halle beben!”

Bis bald in der Halle,
euer Ronny

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