OeFB Cup Finale Titelbild

15. Jubiläum als Stimme des ÖFB-Cup-Finales

15 mal in Folge das Finale des UNIQA ÖFB Cups als Stadionsprecher moderieren. WOW. Wenn mir das einer 2011 erzählt hätte… Schon im Vorfeld gab es Berichte in Print und Online, zB in Österreichs größten Tageszeitungen Krone und Kurier oder bei sportsbusiness.at. Auch im TV durfte ich bei OE24 und Kurier TV anlässlich dieses Jubiläums zum Interview antanzen. 

Viele Erinnerungen

Während einer 15-jährigen Tradition sammeln sich viele Erinnerungen an. Da war das 2015er Finale zwischen Austria Wien und Red Bull Salzburg, das in der Verlängerung wegen Pyrotechnik unterbrochen werden musste. Auch an das skurrile Finale 2020 zwischen Altach und RB Salzburg, das wegen CoViD vor leeren Rängen stattfand, erinnere ich mich noch gut. In den letzten beiden Finals trafen Rapid Wien und Sturm Graz aufeinander, da herrschte Ausnahmezustand auf den Rängen. Gestern spielten mit TSV Hartberg und RZ Pellets WAC zwei Teams gegeneinander, die beide noch nie zuvor im Cup-Finale standen. Damit schloss sich für mich ein Kreis, denn auch 2011, bei meinem Debut als Stadionsprecher des ÖFB-Cup-Finales, standen mit SV Ried und Austria Lustenau zwei Underdogs auf dem Platz.

Das Spiel: Hartberg unterliegt dem WAC knapp

Für beide Vereine war es das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Im Vorfeld wurde Wolfsberg als leichter Favorit gehandelt, eine Mannschaft, die sich auch noch Chancen auf die Meisterschaft ausrechnet. Was folgte, war ein intensives Spiel, in dem beide Teams alles gaben. Wer weiß schon, wann sich so eine Chance noch einmal ergibt? Letztlich musste sich Hartberg aber dem WAC knapp geschlagen geben, das viel umjubelte einzige Tor erzielte Gattermeyer nach Vorbereitung durch Omic in der 77. Minute. 

Stimmungsvolle Kulisse

Bei bisher 90 Austragungen durfte erst zum zweiten Mal ein Verein aus Kärnten den Cup in die Höhe stemmen. Entsprechend groß war die Freude bei den Fans des WAC. Für die feierliche Stimmung im Stadion sorgten jedoch beide Fanlager. Für Hartberg waren mehr Fans im Stadion als die Stadt Einwohner hat. Und ihre Reaktion war besonders beeindruckend. Sie ließen nach dem Abpfiff nicht einfach die Köpfe hängen, sondern feierten ihre Mannschaft für den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Ich fühlte mich an meinen Stadionbesuch am 8.5.1996 in Brüssel erinnert, als Rapid Wien im Europacup-Finale der Pokalsieger gegen Paris Saint-Germain verloren hatte und trotzdem von den Fans unglaubliche Unterstützung erfahren hatte.

Mit voller Vorfreude voraus

Für mich war es wieder eine inspirierende Erfahrung mit einem wunderschönen Fußballfest bei Kaiserwetter. Vielleicht sehen wir uns ja im Cup-Finale 2026 wieder und vielleicht kann ich dann zum ersten Mal ein Elfmeterschießen als Stadionmoderator erleben … Was war das packendste Endspiel, an das du dich erinnerst? Schreib’s mir gerne in einem Kommentar.

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