FIFA World Cup Trophy Tour: Gänsehautmoment in Wien
Es gibt Sportmomente, die sind größer als jedes Spiel. Gestern durfte Wien Teil eines solchen Moments sein. Im Rahmen der FIFA World Cup Trophy Tour by Coca-Cola machte der originale WM-Pokal Halt in der österreichischen Hauptstadt – eine Ehre, die weltweit nur wenigen Städten zuteilwird. Von über 70 Stationen in mehr als 30 Ländern sind es lediglich drei europäische Standorte, die den Pokal auf dem Weg zur WM 2026 präsentieren dürfen. Wien war einer davon. Ich hatte die große Ehre, diese Präsentation moderieren zu dürfen – ein Erlebnis, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die begehrteste Trophäe der Welt
Mit über sechs Kilogramm Gewicht, gefertigt aus 18-karätigem Gold, ist die FIFA World Cup Trophy weit mehr als nur ein Pokal. Er ist das Symbol des größten sportlichen Traums, den es gibt. Sein materieller Wert ist hoch, sein ideeller Wert kaum zu beziffern. Umso strenger sind die Regeln rund um diese Trophäe: Nur amtierende Weltmeister, Staatsoberhäupter und der FIFA-Präsident dürfen den Pokal überhaupt berühren. Für alle anderen gilt: anschauen und staunen sind erlaubt, anfassen nicht.

Hochkarätige Gäste und große Namen
Entsprechend groß war das (inter)nationale Medieninteresse, als der Pokal in Wien präsentiert wurde. Als Ehrengast war Fabio Cannavaro, Weltmeister-Kapitän Italiens von 2006 und damaliger Weltfußballer, anwesend, der den Pokal präsentierte. Ebenfalls vor Ort waren ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll sowie Nationalteam-Torfrau Manuela Zinsberger sowie ranghohe Vertreter von Coca-Cola. Per Video-Zuspielung waren Michael Gregoritsch, der Österreich mit seinem entscheidenden Tor gegen Bosnien-Herzegowina in Richtung WM brachte, und Rekordnationalspieler Marko Arnautović mit von der Partie.

Wenn sogar der Bundespräsident schmunzelt
Auch Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen ließ es sich nicht nehmen, der Zeremonie beizuwohnen. Als ich ihn darauf ansprach, dass es eine große Ehre ist, dass er persönlich kommt, antwortete er mit einem Augenzwinkern:
„Was heißt eine Ehre… wenn ich schon die Möglichkeit habe, den Pokal anzufassen, dann komme ich auch.“
Ein Satz, der auf charmante Weise zeigt, welche Faszination diese Trophäe selbst auf höchster staatlicher Ebene ausübt.

Nicht der letzte Auftritt des WM-Pokals in Wien?
28 Jahre ist es her, dass Österreich zuletzt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft vertreten war. Die kommende WM wirft ihre Schatten bereits voraus. Gruppenspiele gegen Argentinien, Jordanien und Algerien versprechen Spannung. Marko Arnautović brachte die Vorfreude auf den Punkt, als er den Bundespräsidenten augenzwinkernd fragte, ob es im Falle eines WM-Titels einen nationalen Feiertag geben würde. Van der Bellen zeigte sich zumindest gesprächsbereit.

Ein Event, das Vorfreude entfacht
Für mich persönlich war es ein außergewöhnliches Erlebnis, dem WM-Pokal so nahe zu sein und diesen historischen Moment begleiten zu dürfen. Solche Gelegenheiten ergeben sich vermutlich nur ein einziges Mal… oder eben dann wieder, wenn Österreich tatsächlich Weltmeister wird. Vielen Dank an das gesamte Organisationsteam sowie das Team von Coca-Cola, die so kurzfristig den WM Pokal noch nach Wien lotsen konnte.
Die WM 2026 kann kommen. Die Vorfreude ist jedenfalls geweckt. Was verbindest du mit dem Fußball-WM-Pokal und was ist dein Weltmeisterschaftshighlight? Schreib es mir gerne in einem Kommentar.

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