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Was brauche ich für ein Webinar? In 7 Schritten zum erfolgreichen Webinar!

Was ist ein Webinar?

An der Wortkombination Web-inar erkennst du, um was es geht: die kunstvolle Vereinigung von Web und Seminar. Webinare haben also direkt etwas mit einem Seminar zu tun… und zwar im Internet. Genauer betrachtet, ist ein Webinar ein Videokonferenz- und Videomarketing-Tool. Diese spezielle Form des Seminars wurde entwickelt, um Inhalte und Informationen besonders attraktiv und leicht verdaulich für den Endverbraucher online aufzubereiten und bereitzustellen. 

Warum sind Webinare so beliebt?

Webinare haben einen besonders hohen Beliebtheitsgrad, sowohl beim Webinar-Ersteller als auch beim Teilnehmer. Sie sind oft 45 Minuten bis zu einer Stunde lang und bieten komprimiert Informationen zu einem speziellen Thema. Wenn eine Person auf den “Teilnehmen”-Button auf deiner Website drückt, weißt du, dass sie potentiell an deinem Thema interessiert ist und erreichst damit toll deine Zielgruppe. Die Eintrittskarte zum Webinar erhält die Person dann durch Angabe ihrer E-Mail-Adresse.

Was-brauche-ich-für-ein-Webinar

Welchen Nutzen hast du von Webinaren?

Webinare sind somit ein hervorragendes Medium, um…

  • deine Expertise zu stärken, 
  • Vertrauen zu deinen zukünftigen Kunden aufzubauen und
  • Inhalte und Wissen modern, effektiv und kurzweilig zu vermitteln.

1. Was willst du mit deinem Webinar erreichen?

Zum Starten deiner Planung triffst du eine Entscheidung, was du überhaupt mit einem Webinar erreichen möchtest. 

  • Möchtest du dich als Experte bekannt machen und deine Expertise vertiefen? 
  • Willst du deine eigene Marke besser positionieren oder dein Branding tunen?
  • Oder möchtest du einfach nur deine E-Mail-Liste weiter aufbauen, in dem du ein gratis Webinar zu deinem Thema gibst?
  • Vielleicht hast du auch ein neues digitales Produkt an den Start gebracht und möchtest dies bewerben und mehr Leads generieren?

Dein Ziel entscheidet auch über die Art des Webinars

Mit der Frage nach dem Ziel sollten wir starten. Welche Art von Webinar sollten deine Teilnehmer sehen?

  • Produkt-Webinar
  • Webinar mit Gästen
  • Webinar zur Schulungszwecken
  • Mitgeschnittene Live Events
  • On-demand-Webinare

2. Wen willst du mit deinem Webinar erreichen

Im nächsten Schritt solltest du klar deine Zielgruppe definieren. Die Informationen, die du weitergeben möchtest, müssen auf den Punkt genau auf deine Zuseher zugeschnitten werden. Die Vorbereitung dafür startet mit Fragen wie:

  • Was sollten meine Teilnehmer am Ende meiner Präsentation tun?
  • Für welche Art von Person sind solche Webinare interessant?
  • Welche Bedürfnisse lassen meinen Idealkunden bereits nach Lösungen grübeln?
Was brauche ich für ein Webinar - 2

Die richtige Zeit für Webinare

Mach dir bei Live-Webinaren auch Gedanken über den richtigen Zeitpunkt. Wenn deine Zielgruppe z. B. das höhere Management ist, ist montags 9 Uhr am Morgen sicherlich der falsche Termin. Auch wenn deine Plattform die Möglichkeit der Aufzeichnung bietet, tragen Live-Kommentare und Fragen im Chat einfach wesentlich mehr zur Interaktion bei.

Der Name entscheidet über den ersten Eindruck

Wenn du dir über deine Zielgruppe und Webinarzeit im Klaren bist geht es bereits zum nächsten Schritt in deiner Webinarvorbereitung: Ein knackiger, vielversprechender Name für dein Webinar muss her. Mit dem Namen soll der Nutzen, den deine Teilnehmer erhalten, im Idealfall schon angeteasert werden. Der Name und weitere Inhalte kommen immer auf die Plattform, in der du das Webinar anbietest. 

Ist der Name gut gewählt bzw. die geplante Zeit an deine Zielgruppe angepasst, steht den ersten Anmeldungen nichts mehr im Weg. Wichtige Tipps, wie du am besten deine Präsentation vorbereitest kommen jetzt.

3. Alles alleine machen oder holst du dir Profis ins Boot: Die Wahl des Moderators

Gerade beim ersten Webinar machen sich viele Gedanken darüber, ob sie es schaffen, alleine ein Webinar zu halten. Es kommt auf dein Ziel, auf deine Zielgruppe und auf die Komplexität deines Themas an.

Es kann schon sehr hilfreich und entspannend sein, wenn du jemanden hast, der dich beim Chat unterstützt. Wenn du dann live gehst, brauchst du dich nicht um die Fragen deiner User kümmern. Manchmal gibt es auch zu Beginn ein technisches Problem, weil z. B. ein Teilnehmer sein Webinar nicht starten kann. Dafür kannst du von einem Assistenten im Hintergrund kleine Probleme lösen lassen, während du deine Präsentation beginnst.

Webinar Wihiteboard

Wie kann mir ein professioneller Moderator in meinem Webinar helfen?

Großes Kino ist es natürlich auch, wenn du dir einen Profi-Moderator mit ins Boot holst. Das zeugt von Professionalität und wird deinen Teilnehmern den Eindruck geben, wie wichtig dir ein erstklassiges Webinar ist. Gerade wenn es darum geht, mit deiner Präsentation Leads zu generieren bzw. ein digitales Produkt oder ein hochpreisiges Coaching zu verkaufen, ergibt es Sinn, sich durch einen neutralen Moderator “empfehlen” zu lassen. 

4. Damit dein Webinar Erfolg verspricht, braucht es eine klare Struktur

Ohne klare Struktur funktioniert es nicht. Verwende dafür ausreichend Zeit, eine effektive Struktur in dein Webinar zu bringen. Spannungsbogen und Dramaturgie sollten auch bei einem Webinar keine Fremdwörter sein. Mit einer ausgeklügelten Struktur bleiben deine Teilnehmer bis zum Ende dabei. Es wäre doch schade, wenn das Highlight deiner Präsentation in den letzten Minuten nur noch von einer Handvoll von Teilnehmern angesehen wird, weil ein Grossteil von ihnen während des Seminar aus lauter Langeweile ausgestiegen ist.

Das Webinar darf nicht zur “Teppichfahrt” werden

Vermeide es unbedingt, dass dein Webinar wie ein reines Verkaufsseminar rüberkommt. Wer schlägt nicht die Hände über den Kopf, wenn die Nachbarn wieder mal die Geschichten vom letzten Pauschalurlaubsausflug zum besten geben, bei dem sie stundenlang neben der eigentlichen Ausflugsattraktion, eine Teppichfabrik “besichtigt” haben? Dass solche Art Webinare keiner sehen will, brauche ich hoffentlich nicht erwähnen. Dein Publikum dankt dir am Ende mit einer steigenden Conversion, wenn es echten Mehrwert geliefert bekommt.

Wie läuft ein Webinar ab?

Normalerweise meldet sich ein Teilnehmer mit Name über eine Landingpage (die kann auf deiner Website sein) mit seiner E-Mail-Adresse für ein Webinar an. Er erhält anschließend eine Bestätigung und eine Einladung per Link an seine E-Mail-Adresse. Per Link kommt er dann auf die Plattform, auf der das Webinar angeboten wird. Hier sollte der User direkt zu Beginn weitere Informationen über den Ablauf und den Inhalt von dir bekommen. Je mehr Interaktion mit deinen Teilnehmern passiert – wenn sie z. B. Fragen stellen können bzw. mit anderen Teilnehmern vorab interagieren können – um so besser kommt deine Präsentation an.

5. Was braucht man für Webinare?

Ein wichtiges Element ist natürlich die Technik. Neben einer zuverlässigen Plattform für Webinare ist die technische Ausrüstung eine weitere wichtige Aufgabe in der Vorbereitung. 

Wenn du online erfolgreich sein willst, brauchst du neben einer zuverlässigen Webinarplattform: 

  • einen Laptop mit einer exzellenten Webcam oder eine gute, externe Kamera
  • Eine gute Beleuchtung: deine Teilnehmer lieben es, wenn sie dich im Video sehen und nicht nur erahnen können.
  • ein gutes Mikrofon, daran solltest du nicht sparen. Das ist auf jeden Fall eine Investition, die sich lohnt.
  • Alternativ zum Mikrofon geht auch ein gutes Headset.
  • Ein neutraler Hintergrund ist kein Muss, solange es hinter dir nicht aussieht wie bei Hempels unterm Sofa.

Sollte es noch Fragen zur Technik geben habe ich dir viele Ressourcen in eine Ressourcenliste für dein Homestudio auf unserer Website zusammengestellt. Hier findest du meine persönliche Empfehlung für eine sinnvolle Ausrüstung, wie beispielsweise die Kamera, die ich bei meiner Online-Präsentation nutze.

Webinar Technick

Wird man beim Webinar gesehen?

… eine Frage, die mir im Zusammenhang mit Webinaren oft gestellt wird. Es hängt von deinem Ziel ab. Wenn du ein reines Informationswebinar gibst, ist eine Powerpoint-Präsentation vollkommen ausreichend. Möchtest du aber mit Webinaren deine Expertise vorantreiben oder ein hochpreisiges Produkt verkaufen, solltest du zu sehen sein. Kurzum: Willst du dich hochwertig positionieren und in deine Markenpower investieren, dann lohnt es sich neben dem Headset auch die Webcam einzuschalten.

6. Wie willst du dein Webinar bewerben? Wie soll das Marketing aussehen?

Auch das Marketing ist ein wichtiger Punkt bei deiner Vorbereitung auf dein Webinar. Wichtig ist natürlich, die richtige Person dein Webinar sehen zu lassen. Das kann im Internet auf drei Arten passieren:

  • free traffic (organisch)
  • paid traffic (geschaltete Werbung)
  • borrowed traffic (durch Joint-Venture Partner)

Das Ziel ist natürlich immer, dass sowohl der bezahlte als auch der geborgte Traffic langfristig zum free Traffic wird. Wie setzt du das jetzt um?

Starte mit organischem Marketing

Ich empfehle immer den ersten Webinardurchgang “organisch” zu halten – also ohne bezahlte Werbung. Hier kannst du zum Bewerben deines Webinars natürlich deine Social Media-Kanäle und auch deine Website nutzen. Ist das erste Webinar geglückt, steht einer bezahlten Strategie nichts mehr im Weg.

social media concept diagram hand drawing on blackboard

Skalierung mittels bezahlter Werbung

Schalte beispielsweise bei Google oder Facebook Werbung und lenke den Traffic zum Webinar-Login. Dort können sich deine Webinar-Teilnehmer gleich per E-Mail anmelden und dein E-Mail-Verteiler wächst automatisch mit.

Was darf ein Webinar kosten?

Das ist pauschal schwer zu beantworten. Es kommt auf den Nutzen für deine Teilnehmer an. Je hochwertiger ein Webinar ist und wenn es dazu noch weitere Inhalte enthält, die wirklich interessant und von einem hohen Nutzen sind, dann kann ein Webinar auch im 3-stelligen Bereich sein. Das viele Webinare allerdings zur Leadgenerierung für die Website verwendet werden sind die meisten gratis oder im Bereich von €39 bis €79 angesiedelt.

7. Auf welchen Kanälen willst du dein Webinar verbreiten

Es gibt verschiedene Kanäle – vor allem auf den Social Media-Plattformen – auf denen du deine Webinaraufzeichnung anschließend verbreiten kannst. Eine der mit Abstand erfolgreichsten Kanäle ist Youtube. Dein Webinar als Youtube-Video gibt auch guten Content für deine Website her. Neben Youtube kannst du natürlich deine Webinare auch auf Facebook und LinkedIn anbieten. Eine gute Webinar Plattform gibt dir auch die Möglichkeit, dass deine Teilnehmer dort anschließend die Aufzeichnung ansehen können… Wir verwenden z. B. Webinar Ninja.

zwei personen vor dem Laptop

Das Webinar live oder als Aufzeichnung?

Diese Frage lässt sich ganz leicht beantworten: so oft live, bis es perfekt ist und dann kannst du es als Aufzeichnung automatisieren. Der Grund ist simpel: Anfangs wird dein Webinar nicht gut sein bzw. nie so gut, wie es sein wird, wenn du es zig-mal gehalten hast. Ob du es dann in Perfektion auf Youtube oder deine Website stellst, oder automatisiert weiterlaufen lässt, ist dir überlassen.

“Das perfekte Webinar”

Wie du dein Webinar am besten strukturierst findest du in Russell Brunson’s Buch “Expert Secrets”. Ich kann dir dieses Buch nur wärmstens empfehlen, wenn du dich in der Profiliga der Top-Webinare bewegen willst. Unter Secret No.12 findest du eine detaillierte Anweisung, wie du Schritt für Schritt dein perfektes Webinar aufbaust. Als Geschenk kannst du dir hier Expert Secrets gratis bestellen.

Was passiert nach dem Webinar

Ein Webinar endet nicht nach der Ausstrahlung. Lege vorab eine E-Mail-Sequenz fest, die den Teilnehmern später nach und nach zugeschickt wird. Eine andere Sequenz sollte an die Personen gehen, die sich registriert, aber nicht teilgenommen haben. Sende einen Link, um die Aufzeichnung noch einmal anzuschauen, um den Mehrwert durch deine Tipps zu optimieren. Bedanke dich für die Teilnahme und mach schon auf künftige Webinare aufmerksam.

So wirst du zum Webinar-Profi

Aller Anfang ist schwer. Wenn du aber die Schritte aus diesem Artikel nach und nach umsetzt und übst, dann bin ich mir sicher, dass du bald schon selbst deine besten Inhalte in Webinaren verbreiten kannst und somit ganz neue Kundengruppen erschließt! Aller Anfang ist schwer. Wenn du aber die Schritte aus diesem Artikel nach und nach umsetzt und übst, dann bin ich mir sicher, dass du bald schon selbst deine besten Inhalte in Webinaren verbreiten kannst und somit ganz neue Kundengruppen erschließt!

Was brauche ich für ein Webinar - Webinarprofi

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