Vortrag halten vor Publikum

Vortrag halten, so geht’s richtig! Die 22 besten Tipps vom Profi!

Egal ob du deinem nächsten Vortrag entgegenfieberst oder sich dir beim Gedanken daran schon der Magen verstimmt: Vortrag halten ist lernbar. Da ich selbst in den letzten mehr als 10 Jahren über 5 Millionen Menschen unterhalten durfte – als Moderator, Keynote Speaker und Motivationsredner – habe ich dir meine besten Tipps in diesem Artikel zusammengefasst.

In meinem Beitrag bekommst du von mir praktische Tipps, wie du einen mitreißenden Vortrag hältst, für den dich dein Publikum lieben wird. Du wirst zum Schluss des Artikels wissen, was du bei deinem nächsten Vortrag auf jeden Fall berücksichtigen solltest und was du unter keinen Umständen tun darfst. Wenn du diese Tipps beherzigst, wird dir dein Publikum zu Füßen liegen und tosenden Beifall spenden.

Was ist ein Vortrag

In der Regel hält ein Vortragsredner eine Rede über ein bestimmtes Thema, zu dem er eine Expertise hat. Dies kann vor Kollegen sein, vor einem externen Fachpublikum oder bei einem digitalen Vortrag vor gänzlich unbekannten Menschen. 

Vortrag halten

Ein Vortrag kann in Form eines mündlichen Berichts gehalten werden oder als eine Art Referat oder Kurzreferat.

Du hast plötzlich einen Vortrag zu halten – was tun?

Erst einmal einen kühlen Kopf bewahren. Du bekommst plötzlich die “Möglichkeit” – also wirst gefragt – einen Vortrag oder eine Keynote zu halten. Manche freut das, während bei anderen zunächst mal leichte Panik aufkommt. So viel vorweg… die Person, die dich gefragt hat ist sich sicher, dass du der richtige Experte für diesen Vortrag bist und er traut es dir zu, dein Wissen in einem Vortrag zu vermitteln. 

Sei dir immer bewusst, dass du das Wissen für den Vortrag besitzt. Mit diesem Bewusstsein kannst du dein positives Mindset aktivieren und damit ist schon einmal der erste Schritt zu einem erfolgreichen Vortrag getan.

11 Do’s und Don’ts für deinen perfekten Vortrag

In diesem Abschnitt schauen wir uns die wichtigsten Tipps an, die ein guter Vortrag beinhalten sollte und auf welche Punkte du auf jeden Fall achten solltest, damit der Vortrag kein Reinfall wird.

Was braucht man für einen guten Vortrag? Die 11 ultimativen “Do’s” beim Vortrag halten!

1. Überlege dir dein Ziel

Mein erster Tipp “überlege dir dein Ziel” sieht auf den ersten Blick ziemlich banal aus, ist aber für einen guten Vortrag essentiell. Das Ziel deines Vortrages bestimmt die grundsätzliche Struktur und sollte sich wie ein roter Faden durch den gesamten Vortrag ziehen. Das Ziel wird bestimmt durch das Thema. Willst du ein neues Produkt vorstellen oder sollen deine Kollegen auf ein neues Unternehmensziel eingeschworen werden? Oder soll das Publikum durch deinen Vortrag vielleicht beschwichtigt werden, beispielsweise wenn die anvisierten Unternehmenszahlen nicht erreicht wurden.

Kenne dein Ziel

Du musst das Ziel genau definieren, damit deine Rede punktgenau trifft. Ansonsten wird dein Vortrag am Ziel vorbei gehalten:

2. Kenne dein Publikum

Genauso wichtig beim Vortrag halten ist es, dass du neben dem Ziel auch dein Publikum kennst. Nur so kannst du dich voll und ganz auf deine Zuschauer einlassen und triffst mit deinem Vortrag genau den richtigen Ton. Versuche die Sprache des Publikums zu sprechen. Welche emotionale Bedeutung hat dein Thema für deine Zuhörer? Gib ihnen das Gefühl, dass du verstehst, wie sie sich fühlen und sie werden es dir mit ihrer Aufmerksamkeit danken. Nur so kannst du sie an der Hand nehmen und emotional dort abholen, wo sie sind und auf eine Reise mitnehmen.

Kenne dein Publikum

3. Kenne den Rahmen des Events

Es ist immer wichtig, auch den Rahmen zu kennen, innerhalb dessen du den Vortrag hältst. Sehen deine Zuhörer an diesem Tag eine Präsentation nach der anderen, oder bist du der einzige Redner, der einen Vortrag halten darf, dem alle entgegenfiebern? Ist der grundsätzliche Rahmen der Veranstaltung eher locker oder hältst du deinen Vortrag in einem bedeutungsschwangeren, hoch seriösen Kontext.

4. Starte die Vorbereitung mit dem Ende im Sinn

Damit du den roten Faden nicht aus den Augen verlierst, beginne deine Vorbereitung mit dem Ziel vor Augen. Da du dein Ziel bereits aus Punkt 1 kennst, halte dir nochmal vor Augen, was dein Publikum am Ende deines Vortrags tun oder fühlen sollen. Was ist dein „Call to Action“ – also deine Handlungsaufforderung den Zuhörern gegenüber? Genau diese Überlegungen machen es so wichtig die Vorbereitung deiner Vorträge mit dem Schluss zu beginnen.

Vorbereitung mit Ende in Sicht

5. Wie beginne ich am besten einen Vortrag? Einen knackigen Einstieg finden…

Hier gibt es mehrere Vorgehensweisen, wobei das übergeordnete Ziel immer dasselbe ist: du willst möglichst sofort die Aufmerksamkeit deines Publikums erlangen. Am besten gelingt dir das, wenn du sie mit etwas unerwartetem abholst. Den richtigen Einstieg zu finden ist für gute Redner eine Kunst. Möglichkeiten hierfür sind:

  • Zitat
  • Story
  • Metapher
  • Zahlen, Daten, Fakten
  • eine unerwartete Frage
  • Rückblick

Hier sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Achten solltest du dabei allerdings, dass du durch deinen Einstieg den Bogen zu deinem Thema spannst.

Einer meiner Bonus-Tipps: Top Keynote Speaker “erscheinen” auf der Bühne. Sie wirken durch ihre persönliche Bühnenpräsenz. Wenn du vor Beginn deines Vortrags auf der Bühne einige Sekunden vollkommen sicher stehen bleibst und ein Gefühl für deine Zuhörer bekommst,  gibst du dir selbst den Raum zu wirken und dein Publikum nimmt dich besser war. Sogar dein Lampenfieber kannst du so mit etwas Übung verbessern.

Und Stichwort Übung… hierbei sollte der Einstieg deiner Präsentation sowieso einen wichtigen Teil ausmachen.

6. Ein roter Faden von Anfang bis zum Schluss

Mehrfach bereits angesprochen. der rote Faden! Jetzt, wo du deinen Schluss und auch den Einstieg deines Vortrags kennst spannt der rote Faden den Inhalt von Anfang bis Ende – sozusagen das „Fleisch“ deiner Rede mit dem du deine Zuhörer überzeugen willst.

Der Schluss

Überleg dir zunächst, welchen Punkten du in deiner Präsentation Bedeutung geben willst. Welche logische Reihenfolge benötigen diese Punkte, damit du am Schluss deines Vortrags bei deiner Schlussfolgerung ankommst? Und genau diese Punkte brauchen nun eine bildliche Darstellung für deine Zuhörer. Das geht am besten durch Geschichten, Vergleiche, Zahlen, Daten, Fakten… einfach handfeste Beispiele um dein Publikum möglichst mitzunehmen.

7. Gute Stories um deine Punkte zu untermauern

Hier gehen wir noch einmal genauer auf den Punkt der Stories beim Reden ein. Persönliche Stories kommen oft am besten an… und der Grund ist einfach: du hast sie selbst erlebt und bist also ein Experte für deine Geschichten – sie machen dich authentisch und glaubwürdig. Gleichzeitig macht es durchaus Sinn, dich auch fremder Geschichten zu bedienen, um deine wichtigsten Punkte beim präsentieren zu veranschaulichen. Wichtig ist hier auch wieder die Übung: deine Geschichten sollten nicht improvisiert wirken als ob sie dir gerade eingefallen sind. Jede Story muss einen Punkt haben, den du vermitteln möchtest.

8. Übung macht den Meister

Damit gute Vorträge sitzen, muss geübt werden. Übe deine Rede zunächst einmal zu Hause und wenn möglich vor einem Publikum und bitte um ein wertschätzendes Feedback. Nimm eine mögliche Kritik nicht persönlich, sondern feile an deiner Präsentation. Und dann heißt es: üben, üben und noch einmal üben. Wenn du mitten in der Nacht geweckt wirst und deine Rede halten kannst, dann ist sie dir in Fleisch und Blut übergegangen. 

Bonus Tipp: Vor allem der Einstieg und dein Schluss muss sitzen. Der Beginn bildet das Fundament für deine Rede und der Abschluss lässt deine Zuhörer mit deiner Message nach Hause gehen.

9. Stimme, Körpersprache und Bühnenpräsenz

Präsentationstipps beschränken sich nicht alleine auf den Inhalt diverser Präsentationen. Stimmtraining und der richtige Umgang mit deiner Körpersprache – von Gesten über Körperspannung bis hin zu einem charmanten Lächeln – sind beim präsentieren schon die halbe Miete. Um deine Zuhörer zu überzeugen ist auch die notwendige Bühnenpräsenz notwendig, zu der ich dir meine besten Tipps in einem eigenen Artikel zusammengeschrieben habe. Soviel vorweg: ja, auch dass kann man alles lernen.

10. Folien: Keep it simple

Bei Präsentationen sehr beliebt: die Powerpoint Folie. Besonders wenn die Zuschauer sehr visuell ausgerichtet sind, können klare Folien dein Thema gut unterstreichen. Achte bei einer Folie darauf, dass du sie mit Inhalt nicht überladest, sondern die Folie einfach und klar in ihrer Gestaltung daherkommen. Einfach ablesen hilft weder dir noch dem Publikum.  Lässt du bewusst mehr die Bilder sprechen, gibt es deinen Geschichten Raum und deine Zuhörer können dir besser folgen.

11. So überzeugst du virtuell

Solltest du eine virtuelle Präsentation oder ein Webinar halten, dann gelten zusätzliche Regeln. Neben der adäquaten technischen Ausstattung kommt hier noch die Fähigkeit hinzu, vor der Kamera zu sprechen. Wichtig ist hier, nicht ständig auf deinen Bildschirm zu blicken, sondern stattdessen wirklich bei deiner Präsentation in die Linse zu lesen. Die wichtigsten Videokonferenz Tipps findest du hier.

virtuell überzeugen

11 Don’ts, die du beim Vortrag halten unterlassen solltest

Neben den vielen DO’s, die deinen Vortrag optimieren, gibt es genauso viele Don’ts, die du berücksichtigen solltest, damit dein Vortrag Top und kein Flop wird. Hier also jede Menge Tipps was du nicht tun solltest.

12. Vortrag nicht an dein Publikum angepasst

Das ist wohl einer der häufigsten Fehler, der passiert, wenn deine Präsentation vollkommen am Publikum vorbei geht. Deine Zuhörer fühlen sich nicht abgeholt und können vielleicht nicht folgen. Der Grund dafür ist bereits im Vorfeld passiert, indem du nicht genug über dein Publikum verstanden hast, bevor du auf die Bühne bist. Erkundige dich immer ganz genau vor wem du reden wirst.

13. Vortrag voll mit Fachchinesisch

Gerade die Experten unter uns sprechen schon im Alltag oft ein für Normalos nicht zu verstehendes Fachchinesisch. Wenn du zum Beispiel deinen Vortrag über Kryptowährungen nicht unbedingt vor einem Fachsymposium von Investmentgurus hältst, halte dich mit ausgesprochenen fachspezifischen Ausdrücken zurück. Wenn du Zahlen und Fakten veranschaulichen willst, wähle kurze und knappe Sätze. Versuche hier immer Beispiele zu geben und deinen Zuhörern deine Inhalte möglichst mittels Vergleichen und Metaphern bildlich darzustellen.

Vortrag halten vor einer Gruppe

14. Monotone Rede ohne Punkt und Komma

Wer kennt sie nicht? Die Redner, die eine halbe Stunde quasi ohne Luft zu holen, ohne Punkt und Komma reden. Obendrein noch in einem monotonen Singsang. Gib deiner Stimme eine Farbe, wechsle deinen Sprachrhythmus und deine Sprechgeschwindigkeit ab. Hab den Mut zu Pausen – auch wenn sich Anfangs Sekunden wie Minuten anfühlen. Dein Publikum bleibt so lange aufmerksam und hat Zeit deine Inhalte zu verarbeiten.

15. Ewig Zeit überziehen

Gerade aus meiner Erfahrung als Moderator und Keynote Speaker weiß ich, dass es oft nichts lähmenderes für einen Eventveranstalter (und auch für das Publikum) gibt, als wenn der Zeitplan überzogen wird. Im Regelfall bekommst du für deinen Vortrag einen Zeitrahmen vorgegeben. Bitte achte darauf, diesen Zeitplan auch einzuhalten.

Zeit überziehen beim Vortrag

Die Referenten, die nach dir kommen, werden es dir danken. Hinzu kommt, dass das Publikum nur eine gewisse Aufmerksamkeitsspanne hat. Vorträge, die sich ewig hinziehen, werden oft als langweilig empfunden.

16. Starten bevor du richtig angekommen bist

Hier können wir uns eine Anleihe vom, für mich, größten Bühnenperformer aller Zeiten holen: Michael Jackson. Es gab nicht wenig Konzerte, bei denen MJ minutenlang auf der Bühne stand, bevor der erste Ton gespielt wurde. Ich will dir damit nicht sagen, dass du deine Zuhörer einige Minuten warten lässt, bevor du mit deiner Präsentation beginnst… jedoch gib dir und deinem Publikum einige Momente Zeit bevor du zu reden beginnst. Somit entfaltest du deine Bühnenpräsenz und beginnst schon vor dem ersten Wort zu wirken.

17. Respektloser Umgang mit dem Publikum

Mein Punkt 17 ist etwas heikel, da er etwas mit deinem Selbstverständnis als Referent und Vortragsredner zu tun hat. Meiner Auffassung nach, sind wir Dienstleister und das Publikum ist unser Kunde. Da gilt: Kunde ist König. Es gibt den ein oder anderen Referenten, der hält Hof und pflegt einen mehr oder weniger respektlosen Umgang mit seinen Zuschauern. Meine Devise ist, dass der Umgang mit den Kunden immer wertschätzend sein soll. Denn seien wir einmal ehrlich, keiner von uns möchte von oben herab behandelt werden.

18. Folien vollkommen überladen

Folien sind immer willkommen, um ein Thema visuell zu begleiten. Halte die Folien deiner Powerpoint Präsentation einfach und übersichtlich. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wenn dein Zuschauer einen Kompass braucht, um sich in deinen Folien zu orientieren, machst du etwas falsch. Lieber weniger Text und dafür ein paar andere Medien wie Bilder, Videos oder gar Musik einbauen. Das wirkt garantiert.

19. Vortrag zum ersten mal halten ohne Vorbereitung

Ich höre immer wieder von unerfahrenen Rednern, dass sie bei einer spontanen Rede die beste Leistung bringen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit sein. Winston Churchill meinte einmal: „Wenn ich nur zehn Minuten reden darf, so brauche ich eine Woche Vorbereitung. Steht mir eine Stunde zur Verfügung, so brauche ich zwei Tage. Habe ich aber unbegrenzt Redezeit, so kann ich sofort mit dem Reden beginnen„.

Vortrag halten

Der ein oder andere mag vielleicht denken, dass er so ohne Vorbereitung kurz auf die Bühne springen kann und seine Präsentation mal eben so aus dem Ärmel schüttelt. Lass es dir von einem alten Hasen gesagt sein: „mal eben“ funktioniert das leider nicht. Ein Rede ist wie ein guter Wein, der mit der Zeit reift und wird immer besser

20. Den Vortrag Wort für Wort “vorlesen”

Das Wort Vortrag kommt von “vortragen” und das wiederum bedeutet nicht vorlesen… sonst wäre es ja eine (PowerPoint-)Vorlesung. Gib dir und deiner Stimme Raum um auch Geschichten zu erzählen… und zwar so, wie du es deinen Freunden erzählen würdest. So kannst du dein Publikum mitnehmen und sie fühlen, dass sie es mit einem Menschen zu tun haben und nicht vor ein Präsentationsroboter.

21. Keine Leidenschaft für das Thema

Du hast keine Leidenschaft für das Thema? Dann lass die Hände davon oder finde einen Aspekt an dem Thema, der für dich eine Bedeutung hat. Trau dich auch gerne deinen Standpunkt zu zeigen. Dein Publikum hat feine Sensoren dafür und merkt sehr schnell, wenn du nicht authentisch bist. Grundsätzlich gilt: wenn du einen Vortrag halten musst, dann hol dir Feedback und gerne auch professionelle Hilfe. Es gibt nichts langweiligeres als ein Redner, der mit seinem Thema nichts anfangen kann.

22. Virtuell: Kein Technik-Check gemacht

Du bist digital unterwegs. Wunderbar! Dann weißt du auch, dass der Teufel im Detail steckt. Mache immer, ganz besonders beim digitalen Vortrag halten, einen Technik-Check. Das bewahrt dich vor Überraschungsmomenten, die dich sonst aus deinem Konzept bringen. Die Technik soll dir schlussendlich helfen und kein zusätzlicher Stressfaktor sein.

Mit Fleiß, Übung und Hilfe zum Vortrags-Star!

Vortrag halten hat weniger mit „Naturtalent“ als mit Arbeit zu tun. Das Tolle daran ist – Vorträge und Präsentationen zu halten kann man lernen! Du kannst dir auch gerne Anlehnung bei meinen weiteren Blog-Artikeln zu diesem Thema holen, oder mit mir ein persönliches Coaching vereinbaren. Du bist Entrepreneur, Spitzensportler oder Top-Influencer und brauchst mehr als “nur” ein Vortragscoaching… dann kann ich dir auch Legacy Coaching ans Herz legen.

Auf alle Fälle wünsche ich dir alles Gute und toi, toi, toi für deinen nächsten Vortrag. Du schaffst das!

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